Yuna Tajor

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Intime


Steckbrief

  • Name: Yuna Tajór
  • Alter: 22
  • Herkunft: Elros / Balamar
  • Rasse: Mensch
  • Bevorzugtes Regelwerk: DNZ (mod) / DKWDDK
  • Klasse: Heilerin
  • Kaste bei der Klinge: Heiler
  • Rang bei der Klinge: Feldscherin der Klinge
  • Gruppenzugehörigkeit: Freie Gruppe N°23
  • Status: aktiv


Erfahrung

  • Gesamt: 250 EP
  • Contage: 26
  • Status: Adept


Fertigkeiten

Allgemeine Fertigkeiten

  • Lesen und Schreiben
  • Sagen und Legenden 1

Heilung

  • Erste Hilfe
  • Heilkunde 1
  • Heilkunde 2
  • Heilkunde 3

Trankkunde

  • Kräuterkunde

Tränke

  • Heiltrank 1
  • Lederhauttrank


Besuchte Cons und IT-Abende

2008:

  • Taverne "Zum wogenden Fluß" (IT-Abend der Klinge)
  • Tamenisches Herbstfest
  • Klingen-Larpie
  • Exitus acta probat
  • Vier Feiern und ein Todesfall

2009:

  • Taverne "Zum gebratenen Hühnchen" (Miariel's Geburtstag)
  • Taverne "Zur durstigen Wach'"
  • Taverne "Zur leichten Schankmaid" (Geburtstag von Asgar, Mel, Eleonora, Taliana, Yuna)
  • Feuer & Eis
  • Taverne "Zum gebratenen Hühnchen" (IT-Abend der Klinge)
  • Conquest of Mythodea


Geplante Cons und IT-Abende

- bisher nichts in Planung -



Lebensgeschichte


Mit dem Schließen der schweren Holztür änderte sich alles. Kurz nach dem dumpfen Geräusch, erreichte mich noch ein leichter Windzug, der meine Haare kurz wehen ließ. Es war, als würde dieses Lüftchen alles wegwehen, was bisher war. - Stille. Und nun stand ich dort, mit so vielen Möglichkeiten – und doch war völlig leer.

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Seit diesem Tag, der ihr Leben völlig veränderte, ist viel Zeit ins Land gezogen. Manchmal, wenn sie heute das Schließen einer Tür hört, welches dem Geräusch der Tür ihres Elternhauses in Elros nahe kommt, fühlt sie sich für einen ganz kurzen Augenblick wieder so wie damals. Damals, als sie entschied, dass sie diese Tür zum letzten Mal schließen wollte um etwas Neues zu erleben.

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An jenem regnerischen und kalten Abend verließ ich meine Heimat in Elros. Gerade das 19. Lebensjahr erreicht, ging ich fort von meinen Eltern und machte mich auf in die – ja, für mich waren es die Weiten Balamars. Viel nahm ich nicht mit, bloß einen Teil meiner Kleider, ein wenig Geld und einige Erinnerungsstücke. Ich wanderte gen Norden. Stets orientierte ich mich am Fluss, der Anur, um zumindest grob zu wissen, wo ich bin. Ich erinnere mich noch genau an die Begeisterung, die ich in der Natur empfand und wie es war, die Freiheit zu fühlen – nein, zu leben. Hin und wieder arbeitete ich auf einem Bauernhof, um mir meine Mahlzeiten und einen Schlafplatz oder ab und zu sogar etwas Geld zu verdienen. Meist ging ich den Bauern im Stall zur Hand - half dabei, Schweine, Kühe und was sonst noch so an Tieren umherlief zu versorgen. Teils verweilte ich einige Tage an einem Ort, mal einige Wochen – je nachdem wie sicher und wohl ich mich fühlte. Doch auch wenn ich teils sehr lange an einem Ort weilte, hatte ich während meiner Reise nie das Gefühl, angekommen zu sein.

Bis der Tag kam, an dem ich Anur’Thal erreichte. Ich weiß nicht wieso, aber ich wusste sofort, das der Weg, den ich eingeschlagen hatte, der richtige gewesen war. Es beschlich mich das Gefühl, das Anur’Thal etwas Großes für mich birgt, etwas, was ich schon lange suchte.

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Ja, etwas Großes.

Das war es tatsächlich. Noch heute fragt sie sich, warum genau sie von Anfang an wusste, dass Anur’Thal nicht nur ein Ort der Durchreise für sie sein sollte. Aber das ist wohl etwas, was sie nie erfahren wird. Die Hauptsache ist, dass sie dort urplötzlich eine Gruppe verschiedenster Menschen, Elfen und anderer Wesen traf, die ihr in Not halfen und sie bei sich aufnahmen.

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Es war ein ruhiger Abend, mein Erster in Anur’Thal. Ich war dabei, mir eine Bleibe für die Nacht zu suchen, bisher erfolglos. Ich ging einen dunklen Weg entlang, es war sehr still, bis ich plötzlich Schritte hinter mir hörte. Nun ja, Schritte hatte ich auf meiner Reise oft gehört, nichts was mir von Grund auf Angst machte. Doch einen Moment später, während ich mich umdrehte, sah ich nur einen Schatten hinter einem Baum verschwinden und mein Herz begann schneller zu schlagen.

Ich musste weitergehen, in einiger Entfernung – gut, es war wirklich noch ein ganzes Stück – sah ich ein Haus. Und Licht. Es drang sogar leise Musik bis zu mir, vielleicht wurde dort ein Fest gefeiert. Also beschleunigte ich meinen Schritt. Erst war alles in Ordnung, ich hörte nur die Geräusche meiner Füße auf dem Boden und meinen eigenen Atem. Doch dann rannte jemand hinter mir – einer? Mehrere? Ich wusste es nicht. Ich rannte so schnell ich konnte, drehte mich nicht mehr um, meine Angst war zu groß. ‚Ich muss nur das Haus erreichen, es ist nicht mehr weit, nur bis zu dem Haus’, waren meine letzten Gedanken, bevor ich einen Druck im Rücken spürte, der mich nach vorne stieß. Ich konnte mich nicht mehr halten. Ich fiel - und hatte urplötzlich Schmerzen am Kopf, zuerst sehr stark, dann immer schwächer. Ein seltsames Gefühl durchfuhr meinen Körper, ich fühlte mich so leicht…

Und dann stand ich wieder vor meinen Eltern. Er, der Stoffhändler aus Elros und sie, kaum wahrzunehmen mit ihrer kleinen Statur und dem gesenktem Blick hinter ihm. Sie hatte mir immer viel bedeutet, doch irgendetwas war geschehen, sodass ich keine Hilfe mehr von ihr erwarten konnte. Die Augen meines Vaters blitzten mich wütend an, fast schon hasserfüllt. Doch er sagte nichts, er schaute mich bloß an. Ich wusste genau, was er dachte: dass ich ein Taugenichts bin, nur Probleme bringe, nicht helfe und stattdessen nur umherstreunere. Das war es gewesen, was er immer an mir bemängelt hatte, auch wenn ich mich wirklich bemühte. Doch ich konnte ihm nie etwas recht machen, nichts war gut genug. Dabei verzichtete ich auf all das, was mich eigentlich wirklich interessierte… Freiheit… Abenteuer… Freude... Ich erinnerte mich an den letzten Tag, bevor ich mein Zuhause verlassen hatte. Auf dem Markt war ich mit ihm gewesen und hatte durch ein Missgeschick Stoff ruiniert. Er schrie mich an - was er genau sagte, weiß ich nicht mehr, aber es verletzte mich zutiefst. Und ich entschied mich, fortzugehen. Dann sah ich mich selbst, bepackt und mit Umhang, im Dunkeln vor dem Haus stehen, und hörte wieder das dumpfe Geräusch der Tür. Immer und immer wieder. Plötzlich hörte ich eine Stimme…

„Ist alles in Ordnung?“ – Was für eine Frage… „Hallo?!“ „Ist sie tot?“ Plötzlich spürte ich ein Rütteln an meiner Schulter und öffnete die Augen. Ich hatte geträumt. Was war passiert? Ich blinzelte, denn obwohl es dunkel war, mussten sich meine Augen erst wieder an die Umgebung gewöhnen. Ich musste mich sammeln. Die Schritte hinter mir. Der Fall zu Boden. Während ich meinen Kopf berührte, realisierte ich, dass ich wohl mit dem Kopf auf den Boden geschlagen sein musste, denn ich hatte eine große Beule an der Stirn. Und danach? Ich hatte geträumt. Alles nur Einbildung. „He, wie geht es dir?“ Ich schaute zu den beiden, die neben mir knieten. Sie halfen mir auf und fragten, was geschehen sei. Ich stammelte – ich war noch zu benommen, um zu realisieren, was passiert war. Und dann nahmen sie mich in ihre Mitte und führten mich zu einer Taverne. Tatsächlich fand in dem Gebäude, was ich aus der Ferne gesehen hatte, ein Fest statt. Die beiden, die mich gefunden hatten, brachten mich durch Essen und Trinken wieder zu Kräften und ich konnte viele neue Bekanntschaften machen.

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Fast musste sie schmunzeln, bei der Erinnerung an diesen Abend. Es war Glück im Unglück gewesen. Unglück, weil sie – wie sie als sie wieder bei Sinnen war bemerkte – überfallen worden war und ihr Schmuck und Geld gestohlen wurde und Glück, weil sie durch diesen Vorfall die 23te Gruppe der Gläsernen Klinge kennen lernte. Erst nachdem sie inmitten dieser verschiedenen Charaktere saß und sich deren Geschichten anhörte, merkte sie, wie einsam sie in den Monden zuvor gewesen war. Sie wurde sehr herzlich und interessiert aufgenommen. So kam es dann also, dass der Offizier der freien Gruppe sie einlud, an einer Exkursion teilzunehmen, bei der sie das lernen konnte, was sie auch schon früher immer interessiert hatte: das Heilen.

Und von dem Tag an hatte die freie Gruppe No23 der Gläsernen Klinge eine weitere Begleiterin:

Yuna Tajór.



Outtime

Name: Anna

Alter: 21

Wohnort: Warstein-Allagen