Viktor Farnheim

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Viktor Farnheim

Steckbrief
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Intime Outtime
Name: Viktor Farnheim Spieler: Fabian Schmidt
Rasse: Mensch Regelwerk: DKWDDK, (mod.) DNZ
Herkunft: Wald und Weiden am Anur Klasse: Alchemist(Abenteurer)
Alter: 23 Contage:
Kaste bei der Klinge: Kastenlos EP: 120
Rang bei der Klinge: Ranglos Rang im RW: Lehrling
Zugehörigkeit: Status: aktiv
Weitere Zugehörigkeit:
Gesinnung: Neutral

Intime

Charakter

  • Name: Viktor Farnheim
  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Wald und Weiden am Anur
  • Alter: 23
  • Kaste:
  • Rang:
  • Zugehörigkeit:
  • Gesinnung: Neutral
  • Spieler: Fabian Schmidt
  • Regelwerk: (mod.) DNZ, DKWDDK
  • Klasse: Alchemist (Abenteurer)
  • Contage: drei
  • EP: 120
  • RangRW: Lehrling
  • Status: aktiv


Familie:

  • Vater: Gerion Farnheim
  • Mutter: Susanna Farnheim


Fertigkeiten:

  • Spurenlesen 1
  • Pf./Kräuterkunde
  • Erste Hilfe
  • Feuer machen
  • Lesen und Schreiben
  • Tier- und Naturkunde


Besuchte Cons und IT-Abende


Geplante Cons und IT-Abende

Vorgeschichte

Vor der Geburt:
Nach drei Jahren hatte sein Vater seine Mutter um ihre Hand angehalten. Er war gerade erst in die Gegend gezogen und das kleine Dörfchen Kullenthal war nicht weit von Gerions Hütte entfernt. Susanna hatte, nachdem ihr Vater einwilligte, freudestrahlend ihre Tage bis zur Hochzeit verbracht. Es war eine glückliche Zeit für den familienlosen Gerion Farnheim, der alle Brücken hinter sich abgebrochen hatte, um ein neues Leben zu beginnen.
Auch wenn keiner den jungen Mann kannte, war er doch hoch geschätzt unter den Dörflern: Immer wenn er in das Dorf kam war er nett und höflich, zeigte kein übertriebenes Interesse an den jungen Frauen und verkaufte sein Wildbret nie zu einem erhöhten oder unangebrachten Preis. Als der Vater Susannas bemerkte, dass Gerion sich mehr nach ihr, als nach anderen Mädchen umschaute, beobachtete er Gerion genauer, doch konnte er keinen Makel an dem Jäger finden.
Die Hochzeit war für das Dorf ausgesprochen groß, Gerion und Susanna gaben die Mitgift sowie einiges von Gerions Erspartem dafür aus, um so viele Leute aus der Gegend einzuladen wie nur irgendwie möglich. So glücklich wie sich dies Alles anhörte verliefen auch die ersten Jahre der Ehe und die Geburt Viktors.
Kindheit:
Viktor war ein intelligentes Kind, er konnte schon früh laufen und entdeckte die Welt schnell für sich. Bald konnte er schon Rehe und Hirsche auseinander halten und versuchte sich im Spurenlesen schon im frühen Alter von vier Jahren.
Leider kam es dazu, dass der Vater, den Viktor so sehr verehrte bei einer Jagd von einem Keiler verletzt wurde. Halbtot hatte man ihn auf den Küchentisch gelegt und der dörfische Heiler behandelte seine Wunden. "Ich kann nicht viel für ihn tun...", hatte dieser immer wieder gesagt.
Viktor hatte es nie wirklich verkraftet, dass sein Vater nie wieder werde Laufen können. Für ihn war Gerion immer unverwundbar und erledigte jedes Wesen mit einem einzigen Pfeil. So nahm er sich vor, dass er stärker würde als sein Vater und der Heiler, welcher dem Vater nicht helfen konnte.
Jugend:
Seit diesem Tag hing der Haussegen bei den Farnheims schief. Gerion hatte eine grauenhafte Charakterveränderung durchgemacht. Der freundliche, höfliche und vorallem fähige Mann wurde zu einem traurigen, gebrochenen Wesen, das kaum sprach und blass und ausgemergelt seine Tage im Bett verbrachte. Das fehlende Geld glich Susanna durch einen Gemüsegarten am Haus aus. Es reichte gerade eben um zu überleben.
Mit elf Jahren konnte Viktor es nicht mehr aushalten. Durch seine baldige Mannwerdung, welche er seiner eigenen Meinung nach bereits hinter sich hatte, seiner ablehnenden Haltung seinem ärmlichen Leben gegenüber und seinem Traum, stärker als sein Vater zu werden, gestärkt verlies er sein Heim. In der weiten Welt wolle er ein Großer Krieger und Heiler werden.
Schnell bemerkte er, dass das Leben ohne seine Eltern schwerer ist als er dachte. Er wusste bereits wie man Jagd und im Wald überlebt, allerdings wusste er nicht wie man ein Held und überall bekannter Heiler würde. In dieser Zeit eignete er sich einige provisorische Fähigkeiten über Kräuter und deren Fähigkeiten an.
Eines Tages auf dem Weg sein provisorisches Ziel Anur'Thal zu erreichen, um dort Heldentaten zu vollführen, traf er auf einen Mann, welcher über einem Körper gebeugt mit dem Rücken zu ihm Kniete. Einen Raubüberfall vermutend schlich sich Viktor an diesen an, um ihn zu Konfrontieren, und ihm gegebenenfalls seiner gerechten Strafe zu übergeben. "Ich habe dich schon gehört als du mich noch nicht einmal gesehen hast, Kleiner", sagte der Fremde ohne sich umzudrehen. Aufgeschreckt erstarrte Viktor und wusste gar nicht was er sagen sollte. "Keine Sorge, ich nehme mir nur, was mir gehört und dann kümmere ich mich um dich", sagte der kniende Mann und schnitt einen Beutel von der Leiche vor ihm.
Starr vor Angst blieb Viktor wo er war. Nachdem der Mann aufgestanden war und sich herumgedreht hatte sah Viktor ihm in seine dunklen Augen. Sofort fiel alle Anspannung von ihm, denn er wusste, diese Augen wollten ihm kein Übel.
"Wie ist dein Name, Junge?"
"Viktor, Viktor Farnheim."
"Farnheim, hm? Ich bin Lenz. Lenz, Lenz. Einfach, was? Bitte entschuldige, du musst glauben, ich wäre ein fieser Wegelagerer, welcher dich gleich ausrauben wollte. Jedoch ist es so, dass dieser Mann hier mir an's Leder wollte."
Er schaute Viktor in die Augen und verzog keine Miene. Sein Gesicht war durch einen dichten Vollbart umgeben, der leicht grau war. Die Haare waren braun und zu einem wirren Zopf nach hinten gebunden. Er war in Braun und Grün gekleidet, trug einen Bogen über der Schulter und ein schweres Schwert am Gürtel. Viktor war beeindruckt: Obwohl dieser Mann immer noch kniete strahlte er eine Ruhe und doch eine Bereitschaft zu Töten aus, die erschreckend war.
"Was machst du hier Viktor Farnheim?"
"Ich bin auf dem Weg nach Anur'Thal, um ein Held zu werden."
"Oho? Ein Held also. Das ist aber ein großes Ziel, das du da hast, Viktor Farnheim. Und wieso glaubst du, dass du in Anur'Thal findest, was du suchst?"
"Ich... Ich weiß es nicht..."
"Kommm Viktor Farnheim, ich will dir etwas zeigen." So folgte Viktor Lenz, durch eine unerklärliche Neugierde angetrieben.
Lenz Lager:
Lenz war ein Söldner, der mit seinen Mannen für Geld Aufgaben erledigte. Diese nahm er nur unter einer Bedingung an. Der Käufer seiner Dienste musste ihm Alles erzählen, jede kleinste Sache, die mit der Aufgabe zu tun hatte. Dafür nahm er jeden Auftrag an. Auch jemanden zu töten. Durch das Wissen jedoch handelte Lenz gerne in Eigeninitiative wodurch am Ende doch der Gerechtigkeit genüge getan wurde. Viktor war von den Leuten vollkommen angetan und entschloss sich so zu werden wie Lenz. Dieser war nicht nur ein Meister im Umgang mit seinem beeindruckenden Schwert, sondern auch intelligent, mutig und verstand vieles von der Heilkunst, wovon Viktor noch überhaupt keine Ahnung hatte.
Hier verbrachte Viktor seine Zeit bis er 21 und ein fähiger Heiler und Kämpfer unter Lenz Mannen wurde. Während dieser Zeit hörte er häufig von der gläsernen Klinge, welche selbst von Lenz in den höchsten Tönen gelobt wurden.
Der Weg zur Klinge:
Ein Mensch der so viele Jahre für Geld gearbeitet hatte, musste vielleicht irgendwann das Geld über die eigenen Werte heben. Lenz war einmal ein großartiger Mann; bis zu dem Zeitpunkt, an dem er vergas, dass er, egal wieviel Geld man ihm bot, immer wissen wollte, was die Umstände seiner Aufgabe waren. Somit wurden Leute ohne Grund ausgeraubt und getötet. Viktor verstand das alles nicht, sodass es zu einer Konfrontation zwischen den beiden kam, an deren Ende Lenz Viktor übel verprügelte. Aus einem Affekt heraus riss Viktor sein Schwert aus der Scheide und rammte es dem über ihm gebeugten Lenz, welcher immer wieder mit der Faust in sein Gesicht schlug, in den Bauch. Geschockt viel Lenz zur Seite und starrte auf das Schwert, welches bis zum Heft in ihm steckte. Als er erkannte, dass er nicht mehr zu retten war, packte er Viktor am Arm und schaute ihm tief in die Augen. Wieder waren es die Augen wie bei ihrem ersten Treffen. Galle, Magensaft und Blut vermischten sich unter seinen Händen, welche das Schwert festhielten. Durch die Schmerzen gepeinigt brachte er nicht mehr heraus, als "nimm mein Schwert, wenn du gehst, aber vergiss nie: Es ist nur ein Schwert." Und Viktor nahm das Schwert und lief aus dem Zelt. Nicht einmal die unerträglichen Schmerzen einer tödlichen Bauchverletzung brachten Lenz zu einem Schmerzensschrei. Das war alles was Viktor von ihm behalten wollte. Dem Lenz, der keine Angst und keinen Schmerz kannte. Der Lenz der gerecht handelte.
Von dem Zeitpunkt an hatte Viktor den Glauben an ein Heldendasein verloren. Zwei Jahre wanderte er von Stadt zu Stadt und bat seine Dienste als Söldner und Heiler an. Bis er bei einem Gespräch mit einem alten Mann in Anur'Thal in der Nähe des Klingenturms gesagt bekam, dass seine Fähigkeiten im Turm noch besser werden könnten.
Die Neugier trieb Viktor zum Turm, wo er sich als Anwärter einschreiben wollte.


Outtime

  • Name: Fabian Schmidt
  • Wohnort: Wuppertal
  • Alter: 23
  • Geburtstag: 25.03.1987