Salius

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Salius in Kristarsien, Herbst 502 n.E.d.S.

Intime

Charakterdaten:

  • Name: Salius
  • Alter: 243
  • Herkunft: Lona Ghash
  • Rasse: Fischwesen
  • Bevorzugtes Regelwerk: DNZ (mod), DKWDDK
  • Klasse: Magier
  • Besonderheiten:
    • Salius ist ein Salzwasserfisch, der Lungen und Kiemen hat.
    • Zudem hat er eine schuppige Haut, die sich wie Kämpferschutz 1 auswirkt.
    • Durch diesen angeboren Schutz kann er aber keinerlei Immunitäten entwickeln.
    • Salius hat eine astrale Verbindung zu Neesdan und Eleonora.
  • Status: aktiv
  • Zugehörigkeit: Schüler von Neesdan Aneschmar, Kommilitone von Leonard von Sturmfels und Eleonora Mellon de la Rocca, vorerst Novize der Akademie zu Elros.


Erfahrung:

  • Gesamt: 280 EP
  • Contage: 25
  • Status Magie: Adept
  • Spezialisierung: Kampf
  • Gegenkategorie: Beschwörung


Fertigkeiten:

  • Lesen und schreiben
  • Zauberkunde 1
  • diverse Zauber


Artefakte

  • Eisdolch
    • Dolch geformt aus Eis
    • semi-permanent magisch
    • magisch gehärtetes und durch Elementaren Schutz vor Hitze geschütztes Gefüge
    • Muss auf jedem Con erneuert werden!
  • ANIMA (Ring der Emotionen)
    • Sithis hat Salius' Emotionen in diesen Ring gebannt
    • Durch eine Astrale Suche im eigenen Geist konnte es Salius gelingen an diesen Ring zu gelangen und diesen mit in die stoffliche Welt mitzubringen
    • Nur Salius kann diesen Ring auf und absetzten.)


Besuchte Cons und IT-Abende:

  • 2007
    • Taverne zur durstigen Wach'
    • Zehn kleine Negerlein
  • 2008
    • Kasiasolde & Friends
    • Thule 5 - Sommerfest 1008
    • Silber und Gold
    • Exitus acta Probat
    • Totenlenker
    • Vier Feiern und ein Todesfall
    • Legenden Artariens 6

Geplante Cons und IT-Abende:

  • Zur Zeit keine

Lebensgeschichte

Wenn ich mich vorstellen darf, mein Name ist Salius.Ich bin vor der Küste der Insel Lona-Gash geboren worden.
Um genauer zu sein im nord-östlichen Korallenriff. Ich schlug mich die ersten 50 Jahre meines Lebens als Fischer und Wrack- bzw. Schatztaucher durch.
Das was so ziemlich jeder Fischmensch gut kann. Schließlich habe ich bei meinen Tätigkeiten einen großen Vorteil, da ich auch Unterwasser atmen kann.
Da ich durch meine Arbeiten gut betucht war, konnte ich mir viel Freizeit gönnen, um anderen, interessanteren Dingen mehr Aufmerksamkeit schenken zu können.
In meiner Freizeit zeichnete ich eine Karte von Lona-Gash, züchtete Tabak pflanzen, las Bücher über Navigation, Schifffahrt,
Götter und Kulte, Spirituelles und übte das Schwert kämpfen. Ich war ein fanatischer Schwertkämpfer.
Ich übte z.B. nur Unterwasser, weil der Wasserwiderstand eine größere Herausforderung war als stupide die Luft zu zersäbeln.
Sehr zielstrebig besuchte ich irgendwann auch eine der vielen Schwertkampfschulen der Insel und wurde schnell einer der Besten.
Mit 128 Jahren als das trainieren nicht mehr so ganz das war was ich mir unter Schwertkampf vorstellte,
verspürte ich den Drang mein Schwert auch mal in einem echten Kampf zu ziehen.
Schließlich sind in Übungskämpfen nur Bambusschwerter zum Einsatz gekommen. Es gab nur ein Problem, denn ich brauchte einen Gegner mit dem ich kämpfen konnte.
Ich wollte schließlich kein Mörder sein, sondern nur der Gewinner eines echten Duells. Es gab zwar einen Kämpfer der mir das Wasser reichen konnte.
Doch dieser handelte mit Demut, wenn es darum ging ein Schwert zu ziehen. Dies machte mich rasend.
Der Wunsch nach Blut an meiner Klinge wuchs mit jedem Augenblick den ich auf dieser Insel verbrachte. Diese Gedanken quälten mich über Jahre.
Ich vereinsamte, da ich mich selber völlig isolierte, als ich mich im Sumpf zurückzog. Meine Vorstellungen vom Leben wurden immer grotesker.
Ich hatte mir mehrmals ausgemalt wie es denn sein würde eine Person zu töten und was ich danach mit der Leiche machen wurde.
Doch der Gedanke ein Mörder zu sein, Missfiel mir trotz alle dem noch sehr.
Schließlich fing ich nach 10 Jahren Isolation an, mich wieder mit spirituellen Dingen zu befassen.
Dies war eine gute Abwechslung, doch diesmal war die Beschäftigung anders. Irgendeine Kraft durchströmte meinen Körper.
Doch ich konnte nicht identifizieren woher diese kam. Gläubig war ich nicht also woher kam dann diese Kraft.
Mal völlig abgesehen davon dass ich eh nicht wusste wie sie zu nutzen war. Also fing ich an diese Kraft durch Meditation zu erforschen.
Ich konnte auf einmal übernatürliche Kräfte wirken. Wie z.B. mein Schwert erhitzen und meine Hand mit Energie aufzuladen.
Diese Kräfte schwächten mich aber immens, so das ich durch weiteres meditieren meine Kräfte stärken musste um sie erneut wirken lassen zu können.

Dieses spirituelle Training benötigte weitere 5 Jahre meines Lebens.
Die neuen Fähigkeiten machten mich arrogant, und zwar so sehr das es mir egal war was andere über mich dachten.
Es war mir sogar so egal, dass ich wieder den Drang verspürte zu töten. Voller übermut suchte ich mir in der Stadt einen würdigen Gegner aus,
den ich zum Duell in derselben Nacht herausforderte. Ich streckte ihn schnell mit drei Hieben nieder ohne dass sich der Gegner auf sein bitteres Ende vorbereiten konnte.
Als ich mich endlich davon überzeugte wie herrlich ich meine Tat empfand, verspürte ich einen harten Schlag auf meinen Hinterkopf und wurde ohnmächtig.
Während meines Schlafes hatte ich einen Traum. Ich träumte von einem schwarz eingehüllten Mann der sehr alt zu sein schien.
Ich konnte ihn außerdem als Quelle meiner Kräfte identifizieren. Dieser alte Mann stellte sich als Vater der Nacht vor und befahl mir,
dass mir ein Angebot unterbreitet wird, welches ich gefälligst anzunehmen hätte. Er versprach mir mehr Macht und noch mehr Blut.
Und wenn ich mich an das halten würde was mir gesagt wird, werden alle meine wünsche in Erfüllung gehen.

Als ich erwachte bemerke ich viele eingehüllte Personen die um mich herum standen.
Eine davon die sich mit dem Namen Halendriel vorstellt, machte mich mit meinen Optionen vertraut.
Diese Optionen waren der Tod oder das Anschließen der Dunklen Bruderschaft. Ich entschied mich erstmal für den Anschluss.
Sie erklärte mir was die Dunkle Bruderschaft sei und wie sie agiert. Die dunkle Bruderschaft ist eine Assassinengilde die für Geld Personen eliminiert.
Mir gefiel die Gilde und ich handelte nach ihrem brauch. Zwar ist alles streng geregelt aber es gefiel mir auf Anhieb.
Aber bevor ich die ersten Aufträge bekam musste ich erstmal meine Gedanken unter Kontrolle bekommen. Dies geschah auch sehr schnell da Halendriel,
eine Drow die auch zufällig Sprecherin ist, mir mit Verständnis und Fürsorge half.
Ich entwickelte sogar das erste Mal in meinem Leben Gefühle für eine Person die man nicht mehr in die Kategorie „Mögen“ einordnen kann.
Kurz: Ich verliebte mich in Halendriel, doch ihre und meine Pflichten lassen nicht mehr zu. Dessen bin ich mir bewusst und behalte mein Geheimnis für mich.
Gefühle machen nur einen schlechten Mörder aus mir.
Ich bekam erst mal eine Reihe von Aufträgen die ich alle makellos durchführte.
Da ich sehr gut mit dem Schwert umzugehen weiß, wurde ich zum Ausbilder der Brüder und Schwestern herangezogen.
Da ich den Kampf mit dem Schwert vorziehe als sich feige von hinten anzuschleichen (nicht als würde ich dies nicht beherrschen), wurde ich nur Schwertkampflehrer.
Durch meine erfüllten Aufträge und meine Arbeit als Lehrer stieg ich dann auch allmählich in der Bruderschaft auf. Ich wurde zum Henker ernannt.
Durch meine Beförderung wurde ich noch mehr dazu angespornt meine eigenen Fähigkeiten zu verbessern.
Meine Kampftechniken mit dem Schwert waren schon sehr weit ausgereift, also beschäftigte ich mich weiterhin mit meiner spirituellen Begabung.
Ich konnte durch weiteres, tagelanges Meditieren weitere Kräfte erlernen und nun sogar meine Waffe segnen,
dass diese auch gegen übernatürliche Wesen Schaden anrichten kann, Energie verschießen, Wunden reinigen und diese auch heilen.
Zu dem erlernte ich auch noch Licht zu erzeugen und einen Schild um mich herauf zu beschwören indem ich mich selbst segnete.
Dies machte mich schon fast unverzichtbar für die Bruderschaft. Mein ansehen innerhalb der Gilde wuchs.
Da ich meine Kraft von Sithis selbst erhalte, wurde ich vom Zuhörer selbst in einer Unheiligen Messe zum Sithispriester ernannt.
Von nun an predigte ich die fünf Gebote. Da mir die Lehrerrolle gut gefiel, versuchte ich mein Wissen auch an andere begabte weiter zu geben,
doch dies gelang mir nicht besonders gut da meine Kräfte noch zu schwach waren. Meine Arbeit und Mein Ansehen in der Gilde machten mich sehr Stolz und ausgeglichen.
Ausgeglichen bedeutet hier, dass meine Arroganz in der Dunklen Bruderschaft nicht mehr existiert.
Nicht-Brüder und Nicht-Schwestern bekommen jetzt zwar die doppelte Ladung ab, aber das kann mir egal sein.

Als ich 200 Jahre alt war bekam ich einen Schüler der mein Leben ein weiteres Mal verändern sollte…

Dieser Schüler war Quitslinga, ein neugeborener Schatten.
Schatten sind Wesen welche zur Zeit des Sternenbildes des Schattens geboren werden. Und wie es die Tradition verlangt,
werden diese zur Ausbildung in der Bruderschaft herangezogen. Ich war davon gar nicht begeistert da ich lieber mit erwachsenen Brüdern und Schwestern verkehrte.
Kinder waren mir zuwider. Sie sind laut, stinken und kosten jede menge Nerven. Halendriel jedoch bat mich ihn auf Schritt und Tritt zu verfolgen,
zu unterrichten und auf ihn auf zu passen. Auf einmal war ich ein Vollzeit-Kindermädchen. Doch im Laufe seiner Ausbildung merkte ich dass er ein guter Junge war.
Ich hatte auf einmal Spaß an meiner Vaterrolle, ich versuchte jedoch es ihn nicht spüren zu lassen.
Also machte ich mit meiner bisherigen Strenge und Härte weiter. Was den Unterricht im Kampf angeht war er mein bis dato Begabtester Schüler.
Was meine Lehren über Sithis und die Gesetze anging glänzte er mit Hingabung.
Ich denke, er akzeptierte sein Schicksal welches sein Volk ihm auferlegte und war sehr Stolz darauf.
Der Lehrer, der für das unbemerkte Anschleichen und Meucheln zuständig war konnte auch nur gutes über ihn berichten.
Wenn es aber darum ging ihm das Lesen und Schreiben bei zu bringen, brachten alle meine versuche ihn aus der Reserve zu locken rein gar nichts.
Ich denke er handelte aus reinem Desinteresse so. Ich denke mal dass wir, seitdem er seine Ausbildung abgeschlossen hat ein freundschaftliches Verhältnis haben.
Ich habe ihn während seiner ersten Aufträge begleitet, und sichergestellt dass er seine Arbeit auch präzise durchführt.
Ein einziges Mal musste ich eingreifen da ihm eine Falle gestellt wurde. Dies war das erste Mal, dass ich meine Begabung einsetzen musste.
Als ich bemerkte wie bedrohlich die Lage wurde bekam ich einen Energieschub, der sich so auswirkte das alle Gegner von einer Flut von Energiebällen vernichtet worden sind.
Nach diesem Anfall war ich dem Tode sehr nahe, doch Quitslinga rettete mich. Durch diese enorme Anzahl an Energiebällen, verletzte ich mich auch selber.
Er versorgte meine Wunden und brachte mich zügig in das Gildenhaus.
Wer sollte es auch anderes als Halendriel sein, die meine Wunden geheilt hat.
Ich denke durch die Ausbildung einer Schattenschuppe bin ich viel reifer und weniger voreingenommen anderen gegenüber, auch wenn ich es nicht sehr gerne zugebe.

Doch nach all den Jahren des Lehrens, kam Halendriel auf mich zu und bat mich einen sehr riskanten Auftrag anzunehmen.
Um was es sich genau handelt würde ich noch erfahren, sagte sie. Ich sollte erstmal aus verschiedenen Gildenhäusern Assassinen aussuchen und aus ihnen einen Trupp bilden.
Trupp? Wenn ein Trupp Assassinen losgeschickt wird, wird es meistens sehr unschön. Aber mich wunderte es mehr, dass ich dazu auserkoren wurde, den Trupp zu führen.
Egal, ich sammelte Informationen über Mitglieder der anderen Gildenhäuser.
Meine Wahl fiel mir nicht sehr schwer. Natürlich war Quitslinga dabei, aber ebenfalls auch Karaskas, ein klerikal begabtes Schlangenwesen und Faris Gannas,
Bogenschütze und bedingt klerikal begabter Mensch aus dem südlichen Gildenhaus. Zudem kam noch Athavariel, der mir vom Zuhörer selbst zugewiesen worden war.
Athavariel ist ein Magier der seine Kraft von einem Dämon bezieht. Zu meinem Schutz bekam ich ein Amulett mit dessen Hilfe ich den wütenden Dämon ruhig stellen kann.
Zu dem entschloss ich mich dazu, einen Uralten brauch neu auf erleben zu lassen. Wir beschworen zusammen einen Krealt.
Ein von Sithis selbst erschaffenem Wesen zur Unterstützung der Bruderschaft, welches eigentlich auf einer anderen Sphäre lebt.
Zu sechst brachen wir dann auf um die gläserne Klinge zu finden und uns mit ihr anzufreunden. Viel mehr Informationen bekamen wir nicht,
außer dass wir auf dem Weg dorthin in Gree eine Spur zur Klinge bekommen könnten.
In Gree angekommen durchstreiften wir das Land und wechselten uns in Paaren ab, wenn es darum ging Tavernen, Dörfer oder Städte zu erkunden.
Eines Abends als Karaskas und ich an der Reihe waren, sollten wir „Die Taverne zur durstigen Wach’“ erkunden.
Und wie der Zufall es so wollte, trafen wir Grom. Grom ist ein Krieger, der der Klinge angehört.
Meiner Meinung nach zwar recht dümmlich, aber das kam mir recht gelegen, denn so kam ich leichter an Informationen über die Klinge ran.
Er verriet uns auch, dass ein Großteil seiner Gruppe zur Jahreswende in Kristarsien sein wird. Kristarsien liegt auch in Altrageria,
also führte uns unsere nächste Reise näher ans Ziel als geglaubt. Zur Tarnung legte ich mir einen Adelstitel zu und fälschte einen Adelsbrief.
Dies macht die Reise innerhalb fremder Länder einfacher und sicherer, mal ganz davon abzusehen das man eh nicht nachvollziehen kann ob der Adelsbrief echt ist oder nicht,
da in Altrageria niemand von Lona Gash gehört hatte.

So begaben sich Athavariel und ich nach Kristarsien und machten uns mit dem Rest der Klinge bekannt. Geführt wurden sie anscheinend von Keal d’Halen, ebenfalls ein Krieger.
Er war in erster Linie leichtsinnig, da er mir nach Bekanntmachung sehr viel über den Aufbau, die Hierarchie und der Ziele der Klinge verriet.
Aber auf eine gewisse Art war auch sehr Sympathisch. Diese Sympathie hatte auch ein Magier der Gruppe, Neesdan Aneschmar, da er mir ohne zu zögern das Leben rettete.
Aber dies will ich jetzt nicht näher erläutern.

Ich begleitete nach der Jahreswende die Klinge in das Land Ruwenien, wo die neue Kasiasoldanische Botschaft eingeweiht werden sollte.
Das alles ging aber ein wenig an mir vorbei, da ich zum ersten Mal in meinem Leben an einem Trinkspiel teilgenommen hatte.
Während des Ausnüchterns hatte ich mit Neesdan viele Unterhaltungen über Magie und Spiritismus und muss zugeben, dass er um vieles Weiser ist als ich.
Das könnte aber auch daran liegen, dass er schon als Kind professionell ausgebildet wurde.

Die nächste Reise führte uns ins Land Thule. Ich hörte dass dort ein Sommerfest abgehalten würde und auch regierender Adel des Landes anwesen sein wird.
Auf jeden Fall kam mir die Gelegenheit gut um mich mal ein wenig anderweitig zu bereichern. Nachdem wir fast mit dem gefälschten Adelsbrief aufgeflogen währen,
kam ich doch dazu mit dem Baron von Thule einen Handel abzuschließen. Ich konnte seltene Rohstoffe wie Edelsteine oder Erze erbeuten
und als Gegenleistung wollten sie Unterstützung im Kampf gegen die Nordmänner die von der Küste aus in ihr Land eindringen. Nichts leichter als das.
Nach dem Sommerfest sind wir zur Küste und haben des Nachts ein ankommendes Schiff der Nordmänner geentert.
Wir haben uns eine kleine Nussschale eines Fischers gekauft und ich zog es wie immer. Am Schiff angekommen streckte Faris die Nachtwachen mit gezielten Schüssen nieder.
Wir sind auf das Schiff geklettert und haben alle im Schlaf gemeuchelt. Das Gold, welches die Nordmänner an Bord hatten, nahmen wir natürlich auch mit.
Als dank erhielt ich zwei Kehlkopf große Diamanten und genügend Titanium um daraus ein Schwert zu schmieden. Wie ich finde ein sehr guter Handel…

Wir bekamen die Botschaft, dass uns ein Informant in Kristarsien treffen soll.
Dort war auch wieder die gläserne Klinge anwesend, da es Probleme mit einem See dort geben würde. Als wir ankamen und die Klinge begrüßt haben,
ließ der Informant auch nicht lange auf sich warten. Er sprach mich mit „Welche Farbe hat die Nacht?“ an, und ich antwortete mit „Sanguin, mein Bruder!“.
Er gab mir eine Schriftrolle.
Wir sind in den Wald gegangen um dort die Schriftrolle zu lesen. Als ich sie las, lief mir ein eisiger Schauer den Rücken hinunter.
Darin stand, dass wir Neesdan Aneschmar töten sollen. Nach dem Lesen verbrannte die Schrift automatisch. Ich behielt die Information erstmal für mich.
Nachdem wir wieder vor die Taverne gegangen sind, quälte mich der Gedanke Neesdan zu töten. Das Gefühl kenne ich noch von früher.
Warum stellte ich alles in Frage? Warum führte ich den Befehl nicht einfach aus? Ich zog mich mit Karaskas zurück um mit ihm zu beratschlagen.
Er konnte anfangs nicht verstehen, was ich an diesem Mensch fand. Es war Freundschaft.
Doch konnte ich einige Zweifel in ihm streuen und er meinte ich sollte zu Sithis sprechen.
Dies tat ich auch. Sithis warf mir Eidbruch vor und sagte, dass er mich und Karaskas tötet, wenn wir den Auftrag nicht durchführen.
Ich wurde wütend und sagte, dass er es doch versuchen solle. Ich holte Karaskas zurück in den dunklen Wald.
Wir diskutierten heftig und Sithis mischte sich ein. Sithis verbannte mich aus der Bruderschaft und befahl Karaskas mich umzubringen,
doch seinen Versuch mir die Kehle aufzuschlitzen machte ich mit einem Windstoß zunichte.
Das war gut, denn somit bemerkte ich, dass ich trotz der Verbannung doch noch meine Kräfte in mir waren. Und wieder habe ich es geschafft Karaskas zum zweifeln zu bringen.
Denn wie konnten meine von Sithis erhaltenen Gaben, nach meiner Bannung noch vorhanden sein. Irgendwas stimmte da nicht.
Nun war meine Abtrünnigkeit berechtigt. Sithis hatte mich belogen. Die Gabe war nicht von ihm. Er konnte sie zwar verstärken, aber sie mir nicht nehmen.
Karaskas bat ihn darum sie mir zu nehmen, um zu beweisen dass er mächtig ist. Ich versuchte Karaskas noch einmal mit einem Windstoß weg zu wehen,
doch Sithis verstärkte den Zauber zu einem Tornado. Faris und Arur haben uns auch mittlerweile gefunden und bekamen alles mit.
Arur schien sehr angetan von der Idee frei zu sein und zu tun was er will. Faris hatte aber mehr misstrauen und wollte mich zu einem Duell herausfordern.
Ich konnte ihn zum Glück noch besänftigen. Nach langem hin und her, fiel Faris auf, dass Sithis doch nur leere Versprechungen machen kann.
Er bat ihn, ihm die Stimmen zu nehmen. Doch Sithis verlangte nach mehr Blut.
Die Stimmen in Faris‘ Kopf wurden stärker und er viel wimmernd zu Boden. Wahrscheinlich eine weitere Demonstration seiner Macht.
Ich kniete mich zu ihm nieder und versuchte noch mit letzten Kräften die Stimmen wenigstens für eine bestimmte Zeit zu unterdrücken.
Ich musste mich stark konzentrieren um überhaupt zu seinem Geist vorzudringen und eine Blockade herzustellen.
Sie war schwach, aber Faris konnte wieder klar denken. Was auch im Endeffekt mein Vorteil war. Ich tat das, was Sithis schon längst hätte tun sollen.
Anstatt zu helfen, hat Sithis uns nur an einer Leine gehalten. Dies war jetzt auch allen klar.
Karaskas warf seinen Dolch zu Sithis‘ Füßen und Faris zerstörte seine Maske.

Wir haben gemeinsam den Eid gebrochen.

Bevor wir den Wald verlassen haben, schwuren wir noch darauf uns gegenseitig zu beschützen und das wir das ganze nur gemeinsam durchstehen können.

Als wir dann aus dem Wald kamen, sahen wir das Neesdan und Eleonora, seine Schülerin, auf uns zu kamen. Wir haben ihm alles erzählt.
Am nächsten Tag hat Neesdan mich erstmal untersucht. Er stellte fest dass ich bereits einige Thesen verinnerlicht hatte, sie aber nicht beherrschen konnte.
So passierte es, dass ich bei dem Versuch einen Windstoß zu wirken, mir selbst einen großen Stein vor den Kopf geweht hatte.
Doch als es Abend wurde verspürte ich wieder den Drang nach Blut, als ansässige Söldner herum pöbelten. In der Wut konnte ich meine Kräfte doch wieder voll einsetzen.
Als ich dann in einen Blutrausch verfallen bin, konnte ich auch nicht mehr von Freund und Feind unterscheiden und wurde niedergeschlagen.
Nachdem ich geheilt wurde und wir nochmal alle Geschehnisse Revue passieren ließen, umfing mich Schlaf.
Erinnern kann ich mich nur an einen dunklen Raum, in dem Sithis stand…



Outtime

Name: Andre
Alter: 21
Wohnort: Warstein - Belecke

Andere Charaktere:

Tolgan Blendingur
Galahad
Ruprecht-August Mannebach (noch nich angespielt)