Gynn

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Ceiteag und Gynn auf der Tannenburg in Ruwenien

Intime

Charakter

  • Name: Gynn
  • Alter: 19
  • Herkunft:Balamar
  • Bevorzugtes Regelwerk: DNZ (mod)
  • Konzept: Krieger
  • Kaste bei der Klinge: Krieger
  • Rang bei der Klinge: Hüter
  • Zugehörigkeit: Freie Gruppe N°23
  • Status: aktiv


Erfahrung:

  • Gesamt: 490 EP
  • Contage: 52


Fertigkeiten:

  • Regeneration 2
  • Kämpferschutz 3
  • Berserker 1
  • Seelenschutz
  • Lesen und Schreiben
  • Erste Hilfe
  • Spurenlesen 1

Besuchte Cons und IT-Abende

  • Klingen-IT-Abend - ??.09.07
  • 10 kleine Negerlein – 28.12.07-01.01.08
  • Klingen-IT-Abend – 16.02.08
  • Ruwenien 8 – 08.05.08-12.05.08
  • Totenhenker – 06.06.08-08.06.08
  • Thule V – 21.06.08
  • Klingen-IT-Abend – 26.07.08
  • Conquest - 06.08.08-10.08.08
  • Tamenisches Herbstfest - 05.09.08-07.09.08
  • Klingen-Tageslarp – 13.9.08
  • Verwunschene Wälder 5 – 2.10.08-4.10.08
  • Exitus acta probat(Maisfeldcon)
  • Totenlenker
  • Klingen-Larpie
  • Vier Feiern und ein Todesfall
  • Auf der Reise
  • Buch des Weisen
  • Golgatha - Die Geburt
  • Conquest 09
  • Talosia Insculpo


Geplante Cons und IT-Abende

  • Ruwenien 9


Lebensgeschichte

Mein Leben begann wie jedes andere auch, nämlich mit meiner Geburt. Meine Mutter brachte mich im Wald zur Welt, in einer kleinen verlassenen Försterhütte, nicht unweit von dem Dorf in dem sie lebte. Dass sie keine der Kräuterfrauen oder so genannten Hebammen des Dorfes zur Hilfe rief hatte zur Folge, dass sie 12 Stunden lang in den Wehen lag und dabei fast verblutet wäre. Diese ungeheure Anstrengung machte ich auch nicht grade wieder gut als ich denn nun endlich draußen war. Denn wie ihr sehr wohl sehen könnt sehe ich nicht aus wie jeder normale Mensch und das habe ich auch als Kind nicht getan. So war wohl das Erste was ich meiner Mutter bescherte ein ziemlicher Schock. Dabei hätte sie sich eigentlich denken können, dass bei einer Affäre mit einem Katzenmenschen nicht unbedingt etwas Gutes heraus kommen kann.
Wie schon gesagt lebte meine Mutter also in einem ziemlich kleinen Dorf, das größtenteils von Bauern oder Handwerkern bewohnt wurde, also von Menschen die nicht gerade viel in der Welt herum kamen und aus diesem Grund ein sehr eigenbrötlerisches Leben führten. Wenn also schon das Techtelmechtel meiner Mutter mit einem Katzenwesen allen übel aufgestoßen war so könnt Ihr euch vorstellen, dass ein Kind dieser seltsamen Kreatur in ihren Kreisen noch ungesehener war. Sobald die Schwangerschaft entdeckt worden war wurde meine Mutter mit Schund und Schande aus dem Dorf gejagt und fand Unterschlupf in der besagten Försterhütte in der sie nun dieses Kind zur Welt brachte in der Hoffnung, es sehe wenigstens wie ein Mensch aus. Als dem nicht so war, war ihr also klar, dass sie nicht mit mir zurück zu ihren Eltern kehren konnte und so kam es, dass sie mich ganz alleine, mitten im Wald, aufzog. Mein Vater hatte sich, wie für Angehörige seines Volkes üblich, natürlich schon lange vor der Geburt aus dem Staub gemacht.
Nur selten kam ich in meiner Kindheitszeit also unter Menschen und wenn ich doch einmal etwaige Erledigungen im Dorf hinter mich zu bringen hatte so wurde ich von allen Seiten misstrauisch beäugt und niemand sprach freiwillig ein Wort mit mir.
Es passierte nicht viel in der Zeit, die meine Mutter und ich gemeinsam in der Hütte verbrachten. Schon früh machte sie mir klar, dass ich alleine die Schuld an all ihrem Unglück trüge und so hielt ich mich schon immer für ein unerwünschtes Kind, für etwas Fremdes, wie sehr ich auch versuchte zu sein wie alle anderen.
Es kam die Zeit, in der ich es nicht mehr länger in dem kleinen Häuschen aushielt. Der Wald bot mir zwar viele Möglichkeiten für ausführliche Spaziergänge, aber ich kannte schon bald meine ganze Umgebung in und auswendig und schon damals spürte ich diese innere Unruhe, die mich auch heute noch beschleicht wenn ich zu lange an einem Ort verweile.
Ich zählte also ungefähr 16 Jahre als ich beschloss meiner Mutter und der Einöde den Rücken zu kehren um endlich die große weite Welt zu erkunden. Man kann nicht sagen, dass meine Mutter über diese Entscheidung sehr unglücklich war, aber immerhin gab sie mir genug Geld um mich in der nächst größeren Stadt mit Vorräten für meine Reise einzudecken.
Erst einmal hielt ich aber Abstand von allen bewohnten Orten, denn ich war es gewohnt zwischen anderen Menschen nicht geduldet zu sein, und so zog ich durch Wälder und Wiesen und genoss meine neu gewonnene Freiheit.
Irgendwann zog aber der Winter ins Land und ich hatte gar keine andere Wahl als mich in die nächste Stadt zu begeben um mir etwas Warmes zum Anziehen und vielleicht auch ein Dach über dem Kopf zu suchen. Nun war aber der Ort in den ich kam eben kein Dorf mehr sondern eine Stadt, die bevölkert war mit Menschen und Rassen aus allen Herren Ländern. Und da war ein Katzenwesen wie ich überhaupt nichts Außergewöhnliches mehr. Ich machte also zum ersten Mal in meinem Leben die Erfahrung, dass es andere wie mich gab oder, um nicht zu sagen, Wesen die mir noch viel erschreckender erschienen.
Mit meinem neu gewonnen Selbstbewusstsein erkundete ich also den Ort, in dem ich den kurzen Winter verbringen würde und entdeckte dabei einen Handwerker, der all meine Aufmerksamkeit auf mich zog. Es war ein Schmied und er stellte die nach meiner Ansicht nach besten Waffen her die ich je gesehen hatte. Auch mein Rapier hier habe ich von ihm, denn ich gab kurzer Hand all das Geld meiner Mutter für dieses Schmuckstück aus. Was kann es schließlich für einen besseren Reisebegleiter geben als eine gute Klinge?
Drei Jahre lang zog ich so durch die Lande, immer getrieben von meiner Lust neue Orte und Gegenden zu erkunden. Ich schlug mich mit Arbeiten als Gehilfe durch oder ließ hier und da bei reichen Händlern etwas mitgehen. Auf meiner Reise kam ich nun eines Tages in einen ziemlich undurchdringlichen Wald hoch im Norden. Voller Tatendrang durchstreifte ich ihn mehrere Tage, in denen mir nichts Ungewöhnliches widerfuhr. Doch als ich am letzten Tag endlich versuchte den Wald wieder zu verlassen versperrte mit plötzlich eine riesengroße Braunbärin den Weg. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich heil froh mein Schwert mit mir zu führen! Ich zog die Klinge und versuchte das Tier damit zu verunsichern, denn ehrlich gesagt hätte ich einem Angriff dieser Kilo schweren Bestie wahrscheinlich nichts entgegensetzen können, als plötzlich ein ziemlicher verwildert aussehender junger Mann aus dem Dickicht auf mich zu sprang und mir bedeutete meine Waffe sofort zu sinken zu lassen. Er schien auf merkwürdige Art und Weise mit dem Tier zu kommunizieren, welches daraufhin von mir abließ.
So lernte ich Ceiteag kennen. Wir haben nie darüber gesprochen aber wir schienen uns irgendwie einig zu sein, dass wir von nun an gemeinsame Wege gehen würden. Und da ich nicht gewillt war in einer Bärenhöhle mitten im Wald zu leben überredete ich ihn mich auf meiner Reise zu begleiten.
Lange dauerte es allerdings nicht bis wieder der Winter hereinbrach und Ceiteag und ich uns einen Unterschlupf suchen mussten. Wir befanden uns zu dieser Zeit gerade in einem Land namens Balamar, einer ziemlich reichen Region, die ihren Wohlstand vor allem einer Gilde zu verdanken hat, die sich „Die gläserne Klinge“ nennt. Es war also zu erwarten, dass wir irgendwann auf Mitglieder dieser Gemeinschaft treffen würden und so geschah es, dass wir eines Abends in einer Taverne zufällig mit mehreren Mitgliedern ins Gespräch kamen. Ceiteag und ich fühlten uns in der Anwesenheit der bundgemischten Truppe mit der wir da ins Gespräch gekommen waren sofort wohl und lauschten fasziniert ihren Geschichten von Reisen und Abenteuern in fernen Ländern. Einer unserer Gesprächspartner viel Ceiteag allerdings besonders ins Auge: es war der Halbelf Mellethron Mellòn, der sich mit Ceiteag in ein Gespräch vertiefte von dem ich nicht viel verstand. Später allerdings wurde mir klar, das Ceiteag und Mellethron über Naturgeister gesprochen hatten, zu denen der Halbelf eine starke Verbindung pflegt. Kurzerhand entschloss Ceiteag bei Mellethron als Schüler in die Lehre zu gehen, denn auch er schien Kontakt mit den Geistern der Natur aufnehmen zu können.
Da ich mich keinesfalls von meinem Gefährten trennen wollte und mir außerdem die Mitglieder der Gläsernen Klinge sehr sympathisch waren, entschloss auch ich mich vorerst ihrer Gruppe anzuschließen. Die Gastfreundliche Klinge bot uns auch sofort an während des kalten Winters bei ihnen im Turm unterzukommen, ein imposantes Bauwerk, dass ihr Hauptquartier darstellt. Sollten Ceiteag und ich entschließen bei der Gläsernen Klinge zu bleiben, so würde man uns aufnehmen, sobald wir ihnen unsere Loyalität bewiesen hatten. Von nun an waren Ceiteag und ich also Anwärter der Gläsernen Klinge. So geschah es also, dass wir zur Jahreswende hin unsere erste Reise mit der Freien Gruppe N23 der Gläsernen Klinge antraten. Ich merkte schnell, dass eine Reise mit der Klinge bedeutete sich vielen Abenteuern und Gefahren zu stellen, denn die eigentlich friedliche Feier zur Jahreswende barg doch einige Überraschungen. Zum ertsen Mal musste ich nun auch wirklich mein Rapier im Kampf einsetzen. Ich merkte dabei schnell dass meine mageren Kampfkünste auf Dauer nicht ausreichen würden und entschloss deswegen mich bei der Klinge um einen Platz als Hüterin zu bewerben, wo ich im Kampf ausgebildet werden würde. Nachdem wir wieder in Balamar angekommen waren war also klar, dass Ceiteag und ich weitere Reisen mit der Klinge antreten würden. Wir entschieden auch, bei der Gruppe N23 zu bleiben, da wir schon nach kurzer Zeit viele gute Freunde in ihnen gefunden hatten.
So unternahmen Ceiteag und ich noch weitere Reisen, unteranderem in die Lande Ruweniens, und ich merkte schnell, dass auf meine neugewonnenen Freunde immer verlass war und dass ich mich in ihrer Mitte wohler fühlte als ich es bisher jemals in meinem Leben getan hatte.
Es war in der Sommerszeit als ich meine bis dato größte Reise in die Lande Mythodeas antrat. Unter der Anleitund unseres Offiziers Keal d`Halen sollte ich dort zum ersten Mal in eine wirkliche Schlacht ziehen. Ich merkte schnell, dass die kleinen Geplänkel die ich bis dahin gegen Orks oder Untote ausgefochten hatte nichts gegen die Schlachtfelder Mythrasperas waren. Man kann wohl niemadem der noch in keiner Schlacht gefochten hat das Gefühl beschreiben, dass einen überkommt, wenn eine Schlachtreihe des Schwarzen Eises auf einen zu marschiert. Ohne den Krieger Connor, den ich auf dieser Reise kennenlernte und der mittlerweile der Unteroffizier der 23. Gruppe ist, wäre ich wohl so manches Mal schreiend vom Schlachtfeld gerannt. Doch er brachte mir bei immer mutig jedem Kampf entgegen zu blicken und für seine Freunde in der Schlacht einzustehen. So entdeckte ich auch ungeahnte Kräfte in mir, die mir halfen meinen Gefährten so gut es eben geht im Kampf zur Seite zu stehen.
Nach den Kämpfen die Ceiteag und ich in Mythodea ausgefochten hatten, hatten wir der Gläsernen Klinge unsere Loyalität bewiesen und wurden fest in ihren Kreisen aufgenommen. Von nun an konnte ich mich eine Hüterin nennen.
Seitdem unternahm ich mit meiner Gruppe viele Reisen und alle ihre Mitlgieder wuchsen mir sehr ans Herz. Vor allem aber sollte mir die Waldelfe Eleonora eine gute Freundin werden. Unsere ruhmreichen Kämpfe gegen Tausende von Wegelagerern sind Geschichten, die noch in hunderten von Jahren in der Klinge die Runde machen werden.
Etwa ein Jahr nach meiner ersten Reise mit der Klinge war wieder die Zeit gekommen die Jahreswende zu feiern. Ich hätte mir natürlich denken können, dass keine Reise mit meiner Gruppe ohne Zwischenfälle verlaufen würde. Doch diesmal war es etwas anderes als sträunende Orks die mich aufsuchten. Vielmehr sollte ich des Nachts, ob in einem Traum oder der Wirklichkeit ist mir unklar, dem Halbgott Kor begegnen. Wieso gerade ich von ihm gerufen wurde ist mir schleierhaft, allerdings war ich in diesem Traum auch nicht alleine. Vielmehr wendete Kor sich an Connor, der schon seit längerer Zeit ein Geweihter dieses Gottes ist. Vor lauter Angst vor dem blutüberstöhmten Gott völlig starr lauschte ich den Worten die er an Connor richtete und mir wurde klar, dass unserer Unteroffizier ein, nach Kor, schweres Vergehen begangen hatte, über das ich hier nicht weiter sprechen kann. Der Gott zeigte mir und Connor eine mögliche Zukunft die aus diesem Fehler entstehen könnte und an die ich mich nicht noch einmal erinnern möchte. Kor forderte eine Strafe für Connor, die er sich innerhalb von 2 Tagen selbst auferlegen sollte. Würde sie ihm nicht angemessen erscheinen drohte er, mich dafür zur rechenschaft zu ziehen.
Völlig verstöhrt wachte ich am nächsten Morgen auf und machte mir schreckliche Sorgen um meine Freunde. Als ich feststellte dass sowohl Ceiteag als auch Eleonora von einem Magier entführt wurden, erinnerte ich mich schmerzlich an die Schreie meiner Freundin, die ich des Nachts in meinem Traum vernommen hatte. Ihr könnt euch vorstellen wie überglücklich ich war, meine Freunde bald wieder in die Arme schließen zu können, als sie es endlich geschafft hatten aus den Fängen des Magiers zu entkommen. Damit war aber noch nicht die Lösung des Problems gefunden, dass Kor verursacht hatte. Fieberhaft suchten Connor und ich in den nächsten Tagen nach einer Lösung und somit nach einer Bestrafung die Kor für angemessen halten würde. In dieser Zeit bewunderte ich Connor für seine Entschlossenheit mich und auch alle seine anderen Freunde mit seinem eigenen Leben zu beschützen. Ich wünschte mir oft, so mutig zu seien wie er um auch meine Gefährten vor allem Bösen bewahren zu können. War Kor es der Connor die nötige Kraft dafür schickte?
Doch ich verschob diese Gedanken auf später und entschloss mich erst einmal das vorliegende Problem anzugehen. Nach den 2 vorgeschrieben Tagen also waren Connor und ich bereit Kor die Bestrafung mitzuteilen. Für 3 Monate würde Connor mir seine geweihte Waffe, den Korspieß, anvertrauen, bis er sich wieder für würdig erklärt hätte sie zu führen. Außerdem wird er in Zukunft jegliche meiner seelischen Qualen, so wie Ängste und Sorgen teilen. Und zu guter letzt verfüge ich über Connors Leben und kann ihn jederzeit ausschalten, sollte er im Kampf die Besinnung verlieren. Ich bin mir der Verantwortung die mit dieser Aufgabe einher geht zwar bewusst, doch noch immer mache ich mir Vorwürfe dieser Idee von Connor zugestimmt zu haben. Denn über das Leben eines anderen zu verfügen ist eine schwere Aufgabe. Doch immerhin war Kor mit dieser Bestrafung einverstanden und Connors und mein Leben vorerst sicher. Auf diese Weise erleichtert konnten wir uns endlich wieder den Feiern zuwenden, wegen denen wir überhaupt zur Jahreswende verreist waren. Und nach unserer Rückkehr nach Balamar hatten ich mir endlich eine Verschnaufpause verdient...
Ihr könnt euch allerdings denken, dass mein Tatendrang und meine Neugier mich bald wieder zu neuen Reisen trieben.

Outtime

Name: Sina
Alter: 18
Wohnort: Soest

Andere Charaktere

Tinùviel o eryn Elori (noch inaktiv)