Galahad

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Intime

Charakterdaten:

  • Name: Galahad Ragon
  • Alter: 21
  • Herkunft: Balamar, Port Lamar
  • Rasse: Mensch
  • Bevorzugtes Regelwerk: DNZ (mod)
  • Klasse: Krieger
  • Kaste bei der Klinge: Kämpfer
  • Rang bei der Klinge: Anwärter
  • Zugehörigkeit: keine
  • Status: aktiv


Erfahrung:

  • Gesamt: 100 EP
  • Contage: 0,5
  • Status Kämpfer: Lehrling


Fertigkeiten:

  • Lesen und schreiben
  • Schlösser öffnen 1
  • Meucheln 0
  • Seelenschutz


Besuchte Cons und IT-Abende:

  • 2009
    • Miariel's Geburtstag

Geplante Cons und IT-Abende:

  • 2009
    • Taverne zur durstigen Wach' - Taumond
    • Taverne zur leichten Schankmaid


Lebensgeschichte

Keal sitzt in seinem Arbeitszimmer und geht einige offizielle Befehle durch.
Nachdem er liest, dass er einen Neuzugang zugewiesen bekommt, lässt er einen Boten nach genau diesem schicken.
Als Galahad in den Raum trat bot Keal ihm freundlich einen Platz am Tisch an.

„So, ihr seit also Galahad! Ihr seid Anwärter und wurdet nun in meine Gruppe versetzt. Ich nehme an das dies auf euren Wunsch hin geschehen ist!
Bevor ich euch der Gruppe vorstellen werde, möchte ich erstmal erfahren wer ihr seid! Erzählt mir von euch!“

„Mein Leben war anfangs eher Trostlos. Geboren bin ich in Port Lamar als Sohn eines Trunkenboldes.
Meine Kindheit verbrachte ich damit zu stehlen, damit sich mein Vater dem Suff hingeben konnte.
Früher war er Bootsmann auf einer königlichen Fregatte, doch Kriege verändern einen Menschen.
Sie lassen auch den stärksten Mann schwanken. Im Nachhinein habe ich mit meinem alten sogar noch Mitleid.
Auf jeden Fall machte ich mich nicht schlecht darin andere zu bestehlen. Mein Mentor würde wieder sagen, dass ich ein Ungeschliffener Diamant gewesen war.“

„Wer war euer Mentor?“

„Mein Mentor. Anfangs dachte ich er sei nur ein komischer alter Kauz. Leichte Beute, dachte ich…“

„Erzählt mir genaueres darüber!“

„Es war ein normaler Tag in den Straßen Port Lamars, ich hatte mal wieder Ärger mit den Stadtwachen.
Sie haben mich mal wieder erwischt, wie ich einer alten Frau die Tasche leeren wollte.
Auf dem Weg zum Stadthalter, wurde es unruhig im Hafen. Es gab einen Aufruhr der Seeleute, bei der Handelsgilde.
Sie beschwerten sich mal wieder über die niedrige Bezahlung. Doch diesmal war es den Seeleuten zu viel und der Aufruhr endete in einer Schlägerei.
Mein Glück, denn meine lieben Wachen waren so sehr damit beschäftigt die Seeleute zu beruhigen, dass ich mich mal wieder unbemerkt davon machen konnte.
Wieder frei, schlenderte ich über die Hafenpromenade und hielt Ausschau nach meinem nächsten Opfer.
Die Zeit war günstig, da die Stadtwachen ja noch mit dem Aufruhr beschäftigt waren. Da sah ich diesen alten Mann.
Zwar ärmlich gekleidet, jedoch trug er ein Amulett mit sich, des äußerst Wertvoll zu sein schien.
Ich dachte mir, es wäre jemand, der seinen Wohlstand nicht Preisgeben wollte, aber Stolz genug war, solch edles Schmuckstück nicht ablegen zu wollen.
Ich schlich mich an, riss ihm seine Tasche vom Leib und rannte wie der Wind. Als ich in meinem Versteck ankam, zuckte ich zusammen.
Dort wartete der alte Mann bereits. Vor erstaunen brachte ich nur ein fast verstummtes „Wie hast du mich gefunden?“ über meine Lippen.
Er sagte, das ich meine spuren nicht verwischen könnte. „Ich wäre gut“ sagte er.
„Aber meine Habgier würde mir mein Potential vorenthalten.“ Er schnellte auf und berührte sanft meine Schulter.
Ich war wie gelähmt, ich dachte das wäre der Schrecken gewesen, das der alte Mann sich noch so schnell bewegen konnte.
Jedoch bemerkte ich, dass er irgendwas mit mir gemacht haben muss. Ich schrie ihn an, dass er mich loslassen soll.
Da hörte ich seine Stimme, seine Lippen jedoch bewegten sich nicht. „Du wirst fortan mein Schüler sein und lernen dein Talent zu nutzen“
So in etwa habe ich ihn kennen gelernt.“

„Und was habt ihr gelernt?“

Galahad grinst.
„Einiges! Er zeigte mir dass es auch möglich ist, beim stehlen nicht erwischt zu werden.
Er zeigte mir wie ich mich bewegen muss und wie ich mich zu verhalten habe. Er lehrte mich außerdem den Umgang mit dem Schwert und der Armbrust.
Ich genoss die Zeit bei ihm, endlich hatte ich ein Ziel vor Augen. Die Lehre bei ihm war zwar härter als das Leben auf der Straße, jedoch taten sie mir gut.
Als ich alt genug war, erzählte er mir von seinem Leben. Er wurde als Jüngling in der Elrosser Akademie in die arkanen Künste unterwiesen.
Er war auf dem Gebiet der Macht und der Illusion ein wahres Naturtalent. Nur leider war er töricht genug seine Fähigkeiten auszunutzen.
Er wurde des Missbrauchs angeklagt und der Akademie verwiesen. Fortan schlug er sich als Meisterdieb durchs Leben.“

„Ihr seid also auch ein Dieb?“ Keal blickt auf seine Weinflasche…

„Fortan nur, wenn es unserer Sache dient. Aber mit seiner Begabung entstand auch ein kleines Problem.
Da ich in gewisser Maßen nicht über magisches Potential wie er verfüge, konnte er mir nur wenig über die Magie beibringen.
Mehr als ein wenig Theorie ist nicht herum gekommen. Dafür unterwies er mich in der alten Schwertkampfkunst.
Er zwängte mir den Stil mit zwei Kurzschwertern auf, um meine Geschicklichkeit nicht zu ummauern.
Die Jahre verstrichen, ich bin älter und erfahrener geworden. Und um den alten und mich zu unterhalten,
habe ich mich mehr und mehr darauf versteift, irgendwelche Gauner zu fangen und das Kopfgeld
welches der Stadthalter auf sie ausgesetzt hatte, zu kassieren.
War die Stadt mal wieder „Gaunerfrei“, bin ich zum Gauner geworden und habe des Nachts mal wieder meine Hand in die prall gefüllte Kasse der Handelsgilde gesteckt.
Der Vorteil daran war, dass in der Handelsgilde nur habgierige Händler beschäftigt sind,
die an meiner statt, wegen Diebstahls der Gilde verwiesen wurden und von der Stadtwache in den Kerker gesteckt werden.
Warum ich das nicht immer gemacht habe? Ganz einfach, irgendwann würden sie Verdacht schöpfen,
und meine Geldquelle in der Not wäre nicht mehr zu gebrauchen und ich müsste mir was anderes suchen.
Außerdem gibt es ab und an mal ein paar ehrliche Gildenmitglieder, denen ich nicht in die Suppe spucken wollte.“

„Was ist denn mit dem alten Geschehen?“

„An seinem Sterbebett sagte mir der alte: „Sieh nur was aus dir geworden ist, ich bin sehr stolz auf dich.
Aber bedenke, dass du mit deinen Talenten und Fähigkeiten gesegnet bist. Nutze sie bedacht.
Sei nicht so töricht wie ich es war. Begib dich auf die Suche nach Weisheit und Wissen.
Und zu guter letzt nimm bitte noch dies von mir.“ Der Alte stand auf und hielt seine Hand vor meiner Stirn.
Er sprach viele Worte in einer Sprache die ich vorher noch nie zuvor gehört habe. Auf einmal fing der Boden an zu beben und es wurde ganz hell.
Mir wurde schwindelig, Schmerzen durchfuhren meinen Körper und schlagartig war alles wieder vorbei.
„Du wirst es eines Tages noch brauchen.“ Das waren seine letzten Worte. Sogar kurz vor seinem Tod hat der alte mürrische Kauz noch ein paar rätselhafte Worte für mich über.“

„Und was hat euch nach uns verschlagen?“

„Nach dem er gestorben war, gab es nichts mehr was mich in Port Lamar noch halten sollte.
Ich reiste durch das ganze Land. Ich wanderte von Port Lamar über die Feen-Seen nach Elros und von da aus den Anur entlang Richtung Norden nach Anur‘ Thal.
Dort angekommen blieb mir nichts anderes Übrig als den großen Turm der Klinge mal aus der Nähe zu betrachten.
Schließlich meinte der Alte, dass ich mich auf die Suche nach Weisheit und Wissen begeben soll. Ich dachte das wäre passend.
Das passierte im Blumenmond 502. Seit dem bin ich Anwärter bei der gläserne Klinge und nehme Regelmäßig an verschiedenen Lehrstühlen teil.
Ich bekam eine willkommene Abwechslung in meinen Kampfübungen und muss zu dem noch bekunden, dass ich ein Interesse für Kräuterkunde entwickelt habe.
Außerdem konnten einige unserer Magier feststellen was der Alte mit mir gemacht hat.
Er hat eine Art Schutz in mir aufgebaut die mich vor magischer Beeinflussung schützen soll.
Jedoch kam ich innerhalb des Ordens nicht voran, und so hat man mir geraten mich um eine Stelle innerhalb einer freien Gruppe zu bewerben.
Gesagt getan und so wurde ich der 23. Freien Gruppe zugewiesen.“
„Soweit, so gut! Ich werde gleich auf eine Geburtstagsfeier einer Freundin unserer Gruppe gehen.
Ich denke ihr solltet mich dahin begleiten. Ich werde dort bestimmt schon erwartet.“

„Dann wollen wir sie nicht mehr lange warten lassen!“


Outtime

Name: Andre
Alter: 21
Wohnort: Warstein - Belecke

Andere Charaktere:
Tolgan Blendingur
Salius
Ruprecht-August Mannebach (noch nicht angespielt)