Connor Drakenblut

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Steckbrief
Zeichnung von Connor
Intime Outtime
Name: Connor Drakenblut,
Scharfrichter der neun Streiche
(zweifach Geweihter des Kor)
Spieler: Daniel K.
Rasse: Mensch Regelwerk: DNZ (mod)/ DKWDDK
Herkunft: Rawenhall/Aventurien Klasse: Bedingt Spirituell
Alter: 27 Contage: 104
Kaste bei der Klinge: Krieger EP: 853
Rang bei der Klinge: Hüter der Klinge,
Unteroffizier der 23. Gruppe
Magiepunkte:
Zugehörigkeit: Freie Gruppe N°23 Rang im RW: Meister/Adept
Weitere Zugehörigkeit: Orden des schwarzen Manticor Status: aktiv
Gesinnung: rechtschaffend gut

Intime

Charakter

  • Anrede: Euer Gnaden (hat zumindest das Recht drauf zu bestehen)
Connor Drakenblut

Fertigkeiten:

  • Kämpferschutz 3
  • Regeneration 3
  • Rüstungen reparieren
  • Waffen reparieren
  • Religionskunde 2
  • Lesen und schreiben
  • Seelenschutz
  • Furchtlos
  • Erste Hilfe


Kräfte

  • Waffe Segnen I
  • Lebenskraft übertragen*
  • 9 Streiche in einem**
  • Schildbrecher


(* Kraft Übertragen Der Kor-Geweihte überträgt eigene Körperliche Kräfte. (1 Lp wird übertragen, Wunden, blutungen, etc bleiben beim Opfer. Der Geweihte verliert den lp und das Ziel bekommt ihn. Wird nur angewand bei engen Freunden oder Mitstreitern, welche für "würdig" befunden werden. Der geweihte kann dadurch seinen letzten Lp abgeben)

(** Liturgie 9 Streiche (Der Charakter kann mit seinem Kor-Spiess 8 mal 0 ansagen, also keinen Schaden machen, aber mit dem 9. Schlag 9 Schadenspunkt. Dies gilt nur, wenn er dabei immer den selben Gegner getroffen hat. Die Wucht des Hiebes bleibt trotzdem bestehen, auch wenn sie den Gegner nicht verletzt.)



Besuchte Cons und IT-Abende

Connor in Kristasien

2006

  • Legenden Artariens 2

2007

  • Legenden Artariens 3
  • Ruwenien V
  • Conquest of Mythodea 07
  • IT-Abend der Klinge
  • Ruwenien 6

2008

  • IT-Abend der Klinge
  • Kasiasolde & Friends
  • Legenden Artariens 5
  • Talosia Accuso
  • IT-Abend der Klinge
  • Mythodea 08
  • Tagescon am Kor-Schrein
  • Exkursion der Gläsernen Klinge
  • Sudgard 4
  • Silber und Gold
  • Exitus Acta Probat
  • Totenlenker
  • Vier Feiern und ein Todesfall

2009

  • Miariels Geburtstag
  • Auf der Reise
  • Geburtstag Melethron, Asgar und Yuna
  • Feuer und Eis
  • Talosia - LAss uns Spielen
  • Buch des Weisen
  • Jenseits der Siegel
  • Golgatha - Die Geburt
  • IT-Abend der Klinge
  • Per aspera ad Astra
  • IT-Abend aufm Mythodea
  • Mythodea '09
  • Talosia Insculpo

2010

  • Henkersmahlzeit
  • Klingen IT-Abend
  • Exkursion der Klinge
  • Dämonenbrut
  • ...folgen, nach rekonstruktion...

2011

  • Am Ende aller Wege
  • IT-Abend der Klinge

2012

  • Temporia - Gegen die Zeit


Lebensgeschichte

Connor erzählt aus seinem Leben


Kindheit

Mein Leben… Also, es begann, wie jedes Leben, na ja, zumindest wie jedes NATÜRLICHE Leben; mit meiner Geburt. Aufgewachsen bin ich in Rawenhall, einem kleinen Ort bei Lowangen. Mein Vater war einfacher Hufschmied und hatte die einzige Schmiede im Dorf. Mein Leben verlief bis zu meinem 11. Lebensjahr auch recht friedlich, halt mit allen kleinen Raufereien und Tücken, die man in diesem Alter haben kann. Dann aber, eines Nachts, hörte ich in meinem Bett liegend laute Schreie und Hilferuf. Von der Neugier gepackt stand ich auf und schaute aus dem Fenster, um zu sehen was los war. Plötzlich erschien eine Gestalt vor meinem Fenster und schaute mir in die Augen. Noch während ich mich erschrak, schnellte eine kräftige Hand herein, packte mich am Hinterkopf und riss mich heraus. Dabei muss ich wohl K.O. gegangen sein, denn danach konnte ich mich an nichts erinnern. Auf jeden Fall wachte ich am nächsten Morgen auf, gefesselt an einen Baum gesetzt. Als ich meine Augen öffnete, sah ich sie. Diejenigen, die mich entführt hatten. Aber ich war nicht der einzige aus meinem Dorf. Na ja, danach wurde ich etwa 2 Monate mitgeschleppt, gefesselt auf dem Pferderücken, wie Gepäck verstaut. Als wir dann in der großen Stadt ankamen, wusste ich nicht wie es weitergehen würde, aber ich hatte so ein schlechtes Gefühl dabei, welches sich auch bestätigen sollte. Ich wurde verkauft. Für 110 Dublonen. Nun war ich bei einem Erhabenen Sklave. Es folgten für mich 5 Jahre harte Knochenarbeit, auf dem Feld und beim Holzhacken… Mit 16 wurde ich nebenbei etwas trainiert. Ich sollte „In die Arena“, was für mich zu diesem Zeitpunkt nichts bedeutete. Ich dachte mir nur, dass da noch mehr Arbeit auf mich warten würde, nicht dass ich dort kämpfen sollte. Nun ja, ich bin nun im Nachhinein froh, dass diese Kämpfe nur aufs erste Blut gingen, ansonsten könnte ich diese Geschichte wohl nicht erzählen. Der erste Kampf meines Lebens… Ich habe ihn verloren, und wie ich ihn verloren habe. Man könnte sagen ich bin ständig in seine Faust gesprungen… Aber das änderte sich mit der Zeit... mit viel Zeit. Als ich 18 war, war mein Herr es leid, mich immer nur verlieren zu sehen. Ich sollte nun richtig kämpfen, auf Leben und Tod. Er setzte viel Geld auf meine Niederlage, und verlor. Aber in diesem Kampf hatte ich viel Glück. Mein Gegner stolperte bei einem Sturmangriff und zwar genau in mein Schwert hinein. Nach kurzer Zeit gewann ich den Kampf also, ohne viel zu tun. Mein Herr war sichtlich sauer. Er hat mich kurzerhand verkauft. Als ich dann von 2 Wachen abgeführt wurde, nutzte ich die Chance. Ich riss einer Wache ihr Gladius aus der Hand und streckte sie mit einigen Streichen nieder. Auch die andere Wache war chancenlos. Nun war ich für mein Verständnis frei.

Freiheit

Ich schnappte mir die Ausrüstung der beiden und nahm deren Klamotten, um nicht aufzufallen. Ab da schlug ich mich durch. Dukaten, Dublonen, Mahravedi und wie sie sonst noch heißen, waren mein Ziel. Eines sonnigen Tages ging es dann für mich Richtung Punin durch Gareth. Dort, in der wohl herunter gekommensten Kneipe der Stadt, dem brünstigen Eber, hieß es, man würde in der nächsten Zeit gute Kämpfer brauchen. Da dachte ich mir, ich lass mich nicht lumpen, denn Gold konnte ich gebrauchen und ein Schlechter Kämpfer war ich auch nicht mehr. Immerhin hatte ich viel Zeit in die Verbesserung meiner Waffenkünste investiert. Ich eilte schließlich endlich die Strasse gen Punin entlang, als ich plötzlich aus heiterem Himmel von einer Bande Straßenräuber umstellt wurde. Wie der Zufall so wollte, war nicht nur ich umstellt worden. Mit mir war noch so’n komisch gewandeter Magiefuchtler umstellt. Wie der dahin kam? Ich konnt’s mir nur so erklären, dass ich, als ich den Schinken gegessen hatte, der mir zufällig die Sicht versperrte, (ich mag es ja groß) in seine Nähe gewandert war... Nun ja, aber ohne ihn hätte ich nicht mein Hab und Gut behalten, vielleicht sogar mein Leben gelassen. Naja, und ich meine Reo und ich, wir verstanden uns auch sofort gut. Seitdem reise ich eigentlich nur noch mit ihm zusammen herum, ich meine, Selbstgespräche sind nicht so wirklich lustig, im Gegensatz dazu ist der Reo ein guter und angenehmer Zeitgenosse.

Treffen der 23. Gruppe

So wanderten wir auch einige Zeit herum und verdienten uns mehr oder weniger unsere Dukaten zusammen. Irgendwann aber, ich glaub es war auf einem Schiff, auf einer Überfahrt, trafen wir dann so ne kleine Gruppe von Haudegen. Ein meiner Meinung nach recht bunter Haufen, wenn man den Ork einbezieht. Der ist ja immerhin grünlich. Nun ja, und um es mal kurz zu fassen, wir verstanden uns alles in allem sehr gut. So war es im Endeffekt nicht abwegig, ein wenig mit ihnen herum zu reisen. Das tun wir jetzt immer noch, nur mit dem Unterschied, dass wir zu diesem bunten Haufen mit dazugehören. Nach vielen Kämpfen, die ich im Namen der Löwengöttin Rondra, nach ihren Prinzipien gefochten hatte und in so ziemlich jeder Schlacht schwer verletzt wurde, wurde mir bewusst, dass sie mir nicht hold war. Ich suchte so meine Erfüllung bei ihrem Sohn, den sie in einem neun mal neun Jahre dauernden Kampf mit dem Gottdrachen Famelor zeugte. Und bei ihm, dem Gnadenlosen, dem blutigen Schlächter, dem geifernden Schnitter, dem Unbarmherzigen, dem Herrn der neun tödlichen Streiche- Kor. Unter seiner Leitung zog ich wiederum in die Schlacht, gegen untotes Gezücht, gegen Dämonen und allem anderen, was zu der Zeit auf der Insel Artarien lauerte. Ich kam siegreich aus diesen Schlachten heraus und fühlte mich gestärkt durch den Kampf. Diese war mir Beweis genug, dass Kor mir hold und wohlgesonnen war. So schlug ich seinen Weg ein und begann ein Noviziat in seiner Kirche durch die Opferung meines kleinen Fingers.

Offene Rechnung

Nach diesen Strapazen auf der Insel trennte ich mich erstmal von meinen Freunden, nur um eine alte Rechnung zu begleichen. Mein Weg führte mich nach Al’Anfa, der Stadt meiner jugendlichen Pein. Ich machte dort kurzerhand meinen alten Herrn aus. Mit 2 Söldnern, die ich bezahlt hatten, lauerte ich ihm dann auf. Die Söldner sollten sich nur um seine Leibwachen kümmern; er sollte mir gehören. Als er dann vor mir auf dem Boden lag, wimmernd, flehend ihn zu verschonen, zeigte ich keine Gnade. Genauso wenig wie er, als er mich damals in die Arena schickte, in meinen sicheren Tod. Das sollte Zeichen genug sein, Menschen sind kein Hab und Gut, kein Mensch sollte Sklave sein. Mir soll mal einer begegnen und mir erzählen, er fände das gut oder habe selber Sklaven. Dem werde ich was beibringen. Und glaubt mir, ich werde ein guter Lehrer sein.

Unterwegs mit Freunden

Nun ja, nach diesem Ausflug nach Al’Anfa machte ich mich wieder auf den Weg zum Turm der gläsernen Klinge, zu meinen Freunden und Gefährten. An der Seite meiner neuen Freunde machte ich mich kurzerhand auf den Weg nach Ruwenien, um dort mit eisernem Willen und neuer Waffe, einem Korspieß, das von Arikav überrannte Land zu unterstützen. Doch wir trafen dort auf intolerante Gefährten, die unsere Trudi verfolgten und sie in die Hände von Arikavanhängern brachte, welche ihr einen Kehlenschnitt ansetzten. Nur Dank unerwarteter Hilfe konnte sie vorerst gerettet, und in versteinerter Form in einem Wald versteckt werden. Neesdan, Dabrush und ich alleine hatten keine andere Wahl als den strategischen Rückzug nach Balamar, zum Turm der gläsernen Klinge. Während Pläne zur Hilfeleistung und Rettung Trudis gemacht wurden, verschlug es uns auf den Kontinent Mythodea, wo wir dem grauen Avatar halfen, Neutralität und das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse zu halten. Hier machte ich die Erfahrung, dass ein Krieger seine Stärke nicht allein anhand seines körperlichen Könnens, sondern auch anhand seiner geistigen und seelischen Stärke erlangen muss. Zurück im Turm in Balamar war der Plan vollendet und bereit in die Tat umzusetzen. So machten wir uns wieder, diesmal mit Verstärkung, auf nach Ruwenien. Mich persönlich zog es sehr stark dorthin; ich fühlte den Ruf Kors; ich hatte dort eine Aufgabe zu erledigen, ich sollte eine Lektion lernen. Nun ja, nachdem wir dort Trudi durch die Hilfe Melethrons retten konnten, war sie erstmal von Arikav besessen. Auch andere Gefährten wurden infiziert mit Arikav. Auch mit Ferron hatte sie viel Spaß, da er Odite, ihrer Widersacherin, huldigte. An meinen Geist kam sie nicht heran, ich denke, dass Kor’s Einfluss zu stark war. Nun gut, nachdem wir alle wieder bei Sinnen waren, kamen wir am Folgetag in viele Konfrontationen mit Riesenameisen. Einer verdanke ich auch diese Narbe hier (Connor zeigt auf seine Stirn). Naja, zum Teil zumindest. Als wir uns im Nahkampf befanden, gab ich ihr entschlossen einen kräftigen Kopfstoß, nur bedachte ich nicht ihrer Zangen, welche sich dann in meine Stirn bohrten. Auch hatte ich nicht die Zeit dies verbinden zu lassen. So kam es dann dazu, dass diese Wunde anfing zu eitern und zu schmerzen, bis Trudi diese ausbrannte. Nun ja, das Ausbrennen erklärt denke ich den Umfang der Narbe. Am Abend, nachdem wir schließlich die Königin getötet hatten und alle unsere Gefährten auf ihrem Bau befreit waren, gaben wir uns mehr oder weniger einer kleinen Feierlichkeit hin. Als dann nun Drow, welche Arikav anhingen, auftauchten, blieb ich erst ruhig. Kor sagt: erhebe deine Waffe nicht undurchdacht und nicht ohne Grund. Aber wenn du sie erhebst, dann wüte, lass Blut fließen, lasse Keinen unbestraft davon kommen und zeige keine Gnade. Ich hielt sie nicht für eine aktive Bedrohung. Dabei rückte allerdings fälschlicherweise in den Hintergrund in meinem Denken, dass es Arikavanhänger waren, welche dafür gesorgt hatten, dass Trudi uns fast für immer verlassen hätte. Nach vielen Überlegungen später und zurück in Balamar, erkannte ich meine Schande und Kors Lehre. Stehe für deine Freunde und deinen Schutzbefohlenen ein, räche diese, strafe Frevel und bleib deinem Glauben treu. Stehe ein mit deinem Wort, deinem Können, deinen Fertigkeiten, deinem Leid, mit deinem Leben. Zeige keine Schwäche. Bedenke den Mut, welcher deine Stärke ist. Und die, die du als Freunde siehst, geben dir was, freundschaft, schützend wie ein Schild. Dein Glaube liegt bei dem Herrn der Schlachten. So will es Kor.

Buße und Erkenntnis

Es blieb mir nichts anderes übrig, ich musste Balamar eine Weile verlassen. Buße tun, mich finden, in mich gehen und gucken ob ich es Wert war, Kor als Geweihter zu dienen. So reiste ich in meine alte Heimat, in mein Heimatdorf, nach Rawenhall, wo ich seit jenem Tag meiner Entführung nicht mehr gewesen war. Ich hatte mich nie getraut, da ich nicht wusste, ob meine Eltern noch lebten. All die Jahre lang nicht. Es war eine Angst, die Angst, dass sie nicht mehr da waren. Ich hatte nie mit jemanden darüber gesprochen. Ich sagte immer nur, dass sie gestorben waren, ich vermutete es immer. Nun war es meine Aufgabe, meine Pflicht, mit diesem „Alten“ abzuschließen. Ich machte mich auf eine harte Reise in den Norden. Als ich nach Wochen dann Rawenhall erreichte, sah ich ein kleines idyllisches Örtchen, so, wie ich es mir nie erträumt hätte. Ich hatte erwartet auf einen leeren Landstrich zu treffen, aber es war noch dort. Langsam schlenderte ich über die Hauptstraße Richtung Brunnen im Dorfzentrum. Von dort aus war die Schmiede meines Vaters nicht mehr weit, so wie ich es in Erinnerung hatte. Von den Dorbewohnern wurde ich ängstlich angeschaut, einige krallten die Hände fest um ihre Mistgabeln. Zumindest jene, die gerade eine zur Hand hatten. Immerhin trug ich noch meine Rüstung und meinen Korspieß, beide nicht ganz frei von Blut. Ich wusste nicht, was mich noch erwarten sollte. Ich schlenderte also die Straße entlang Richtung Schmiede. Mich packte ein ungutes Gefühl. Nun, als ich an dessen Haus, der Schmiede in dem kleinen Dorf ankam, da sah ich einen Mann an dem Amboss, er war recht groß gewachsen, hatte dunkles Haar, und nur noch ein Auge. Auch wenn er so vom Schicksal und Kampf gezeichnet war, erkannte ich ihn. Es war mein Vater, ja er lebt. Ich ging also an jenem Tag, die ängstlichen Dorfbewohner nicht beachtend, weiter. Ich kam näher zur Schmiede; ich sah 2 Kinder vor ihr spielen, beide nicht älter als 10 dachte ich. Als sie mich sahen, liefen sie in die Schmiede zu meinem Vater, welcher sein Werkstück liegen lies und frei von Furcht seinen Schmiedehammer packte und mir entgegen ging. Wie gesagt, ich stand immerhin mit Rüstung und Korspieß, auf welchem noch Blut haftete, vor ihm. Mit kräftiger Stimme rief er mir entgegen: „Wer seid ihr und was wollt ihr in unserem Dorf hier? Der Krieg ist vorbei! Verschwindet. Hier gibt’s nichts mehr zu holen. Und wenn ihr nachsehen wollt, müsst ihr erst an mir vorbei.“ Da kam mir ein kleines Grinsen ins Gesicht. Mutig auch gegen einen, der gerüstet und bewaffnet ist. Mut oder Dummheit. Aber, ich bin ja auch nicht besser. „Erkennst du mich nicht?“ fragte ich ihn mit ebenfalls kräftiger Stimme. „Ich habe einst hier gelebt, bis vor etwa 15 Jahren.“ Er guckte mich verdutzt an. „Wer bist du? Vor 15 Jahren? Mein Sohn wurde entführt. Wollt ihr einen Spaß mit mir treiben? Dafür bin ich der falsche!“ Da sah ich dann das Feuer, die Wut, den Schmerz in seinen Augen. Er fing an den Hammer zu schwingen und lief auf mich zu. Er wollte mich angreifen, doch ich blieb regungslos stehen. „Vater! Erkennst du mich nicht? Ich bin es, Connor.“ Kurz vor mir bremste er ab. Er wischte sich kurz durch sein Auge und lies den Hammer zu Boden fallen. Daraufhin sackte auch er in die Knie und blickte mich lange an. Dann fing er an zu beten, zu danken. Ihm liefen dabei die Tränen aus den Augen. Dann ging ich auf ihn zu, half ihm hoch und ging mit ihm Richtung Schmiede, in welcher wir angekommen ich erstmal meine getreue Waffe und meine Rüstung ablegte. Während dessen sagte er: „ Argo, Jonas geht zu eurer Mutter und holt sie schnell herbei. Connor lebt.“ Nun ward aus dem Zorn in seinen Augen Freude. Auch ich konnte sie nicht mehr unterdrücken. Daraufhin nahmen wir uns in den Arm. Wir unterhielten uns, tauschten unsere Erfahrungen über die letzten Jahre aus. Ich hatte meine Eltern wieder. Zudem hatte ich nun auch zwei Brüder. Aber nicht nur sie sind meine Familie, auch meine Freunde. Und so kam auch hier die Zeit des Abschieds, da ich meinen Platz im Leben gefunden hatte, bei meinen Freunden, bei der gläsernen Klinge, für die ich geschworen hatte Einzustehen. Und das tue ich auch. Auf jeden Fall konnte ich endlich abschließen mit der Ungewissheit.

Vorbereitung auf Vorhergesehenes

Ich übernachtete einige Tage in den anliegenden Wäldern, bis ich eines nachts einen Traum hatte. Ich sah einen Mantikor, das Wappentier Kors, welcher kämpfte; er kämpfte für eine Gruppe Freunde; er kämpfte alleine um ihnen Zeit zu verschaffen; er starb im Kampf. Dann aber stand er auf, beflügelt von neuer Kraft, Kor schenkte ihm eine Gabe, er gab ihm Kraft, er hielt sie auf. Er zeigte Mut und Opferungsbereitschaft. Dies ist also mein letzter Schritt, dachte ich mir. Erst wenn ich bereit bin, wirklich alles zu geben, bin ich ein ausgewählter Diener Kors. Nur weiß ich nicht, ob ich dies schon bin. Nach dieser Nacht machte ich mich auf nach Balamar, zurück zu meinen Freunden, meiner Familie. Auf dieser Reise war ich sehr in meine Gedanken versunken. In Balamar angekommen, wartete aber nach all den Monaten Enthaltsamkeit und Askese erstmal wieder ein Grund zu feiern auf mich. Melethron und Asgar feierten ihre Jahrestage. Dies war etwas Schönes, etwas worauf man sich freuen konnte, ein Anlass, wo alle da sind. Dort erfuhr ich auch von meiner nächsten Reise. Diese sollte mich dann nach Artarien führen, wo ich dann wohl auch meinem Schicksal begegnen würde. Doch dass wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. So reisten wir dann nach Artarien, wobei ich erst einen Tag später ankam, da noch dinge zu erledigen waren im Hafen. Dort nun angekommen, berichteten mir meine Freunde was bisher passiert war. Arikavs Schergen hatten es geschafft, auch diese Insel zu stürmen, na ja, sie waren zumindest dabei dies zu versuchen. Nun, dies dachte ich mir, sei ein guter Zeitpunkt Kor zu zeigen, dass ich ein würdiger Diener bin. Nach der ersten Konfrontation mit den Sprösslingen des Chaos, und einem verbitterten Kampf meinerseits gegen ihren Anführer, welcher leider fliehen konnte, kehrten wir zum Lager zurück. Nun ja, meine treuen Freunde Kael und Xan halfen mir dabei, denn ehrlich gesagt, hat mich dieser Kampf ganz gut mitgenommen. Aber, bei Kor, ich zeigte keine Angst, kein zaudern. Ich war entschlossen.

Auf die Probe gestellt

Nach einiger Zeit der Erholung gingen Xandril und ich dann Richtung Menschenansammlung, aber, dann holte mich meine Vergangenheit ein. „Connor Drakenblut, stellt euch.“ Schallte es hinter uns her. Als ich mich umdrehte, sah ich eine kleine Gruppe Soldaten. Sie trugen das Al’Anfaner Wappen. „Ergebt euch und kommt mit uns mit. Ihr werdet vor Gericht gestellt.“ „Nein!“ erwiderte ich darauf. Ich werde nicht zurückkehren in dieses Drecksloch voll Sklaverei, geschweige denn werde ich mich diesen Sklavenjägern ergeben. Nach einem kurzen Gespräch einigten wir uns auf ein Gottesurteil, einem Duell auf Leben und Tod. Und ich ließ ihn in meinem Hochmut auch noch Ort, Zeit und Waffen bestimmen. „Anderthalbhänder“ hieß es dann. Ich hatte so eine Waffe noch nie zuvor in meinen Händen gehalten, ich konnte ja Nichtmahls gut mit meinen alten Kurzschwertern kämpfen. Mit meinem Spieß, den Fäusten, oder irgendeiner Wuchtwaffe sähe es anders aus, aber diese Waffen, welche jahrelanges Training und einen gute Technik erforderten. Ich konnte nichts anderes machen, als mir Nachhilfestunden bei meinen Gefährten zu suchen. Kael zeigte mir in der kurzen Stunde schnell einige Tricks, doch im Duell brachte mir das gar nichts. Nach kurzer Zeit war bereits mein Arm sehr angeschlagen und ich hatte ihn erst in Mal erwischt, und das auch gar nicht so gut. Ich kam ins straucheln. Er ist gut, dachte ich bei mir. Mir war nicht klar ob ich das schaffen würde. Aber eines war mir klar, ich würde nicht knien, nicht aufgeben, bei Kor, ich würde meine Prinzipien nicht verraten. Seit ich mich aus der Sklaverei befreien konnte habe ich mir geschworen dafür zu sorgen, dass kein Mensch als Sklave gehandelt wird. So konnte ich mich den Sklavenjägern nicht ergeben. Nein, deren Gerichte in Al’Anfa kenn ich. Es hätte nur geheißen, das ich wieder als Sklave hätte dienen sollen oder in der Arena bis zu meinem Tode zur Belustigung der Reichen kämpfen sollte. So lehnte ich auch mit Gelächter, welches dem Kor gefallen hätte, seine „Angebote“ ab, mich zu ergeben. Und wenn ich dabei sterbe, sterbe ich doch in Ehre. Und dies tat ich dann auch. Nach einem heftigen hieb ging ich zu Boden. Dann spürte ich noch, wie sich sein Schwert durch meine Platte tief ins Fleisch gen Herz bohrte. Dann war Stille. Ich sah den Mantikor. Ich hatte meine Ehre behalten, und war würdig, an Kors Tafel zu speisen, auf seinen Schlachtfeldern zu kämpfen. Ich denke, es war meine Entschlossenheit, meine Prinzipientreue, welche mir dieses Tor öffnete.

Vorsehung? Vorbereitung? Prüfungen?

Doch plötzlich fing es an zu verschwimmen. Ich öffnete meine Augen leicht, ich sah einige Schatten über mir, ich hörte meinen Namen, ich hörte weinen, ich spürte Tränen. Wie konnte das sein? Wieso wurde ich Kor’s Tafel entrissen. Und wie? Später erfuhr ich auf schmerzhafte weise, dass Miariel, welche unter Arikav’s Einfluss stand, Der finsteren Göttin als Werkzeug diente und mich wieder belebte. ARIKAV. Sie war nun in mir, und ich ohne Ehre… Sie Sprach zu mir, sie machte mir Angebote. Ich sollte ihr dienen. Sie zeigte mir auf ihrem Hochplateau ihre Armee, ich sollte sie führen. Aber ich verspottete sie und lehnte ab. Das konnte die gar nicht leiden. Sie kam immer wieder an, verpasste mir schmerz. Doch dieser schmerz war für mich nur körperlich schlimm. Ich nahm es als Strafe für meine Ungnade. Später, als ihre Schergen unser Lager angriffen, nahm sie dreimal Besitz von meinem Körper, beinahe auch Besitz von mir. Ich ging auf meine Freunde los. Ich konnte noch rufen, sie warnen, aber, der Rest passierte ohne mein Zutun. Sie fesselten mich. Doch ich konnte mich mit Miariels Hilfe befreien. Ich wollte zum Hochplateau, ich wollte Arikav persönlich herausfordern. Auch wenn das aussichtslos wäre, dieser Kampf, so dachte ich, ich würde meine Ehre zurückbekommen. Aber meine Freunde bekamen dies mit und hielten mich auf. Später kam Niniella vorbei, mit dem heiligen Kelch der Odite. Ich sollte daraus Trinken. Ich dachte mir, schlimmer könnte es nicht mehr kommen, und trank. Und nun herrschte auf einmal reges Göttertreiben in mir. Wie mir erklärt wurde, habe Odite einen Schild um Arikav in mir erschaffen. Zu schade nur, dass Kor und Odite sich nicht so gut vertragen. Somit war zwar ein Schild da, aber, ein Ziemlich schwacher. Nur wenn ich an Odite glauben würde, wäre dieser Schild stark genug um zu halten. Doch das konnte ich nicht.

Entscheidungen formen den Menschen

Zurückgekehrt in Balamar fasste ich den Entschluss, meine Freunde vorerst zu verlassen, damit sie sicher vor mir sind. Ich könnte es mir nie verzeihen, wenn einem von ihnen was passieren würde, und ich schuld wäre. So führte mich mein Weg nach Ruwenien, ich wollte die Priester der Odite aufsuchen, um eine Möglichkeit zu finden, Arikav aus mir herauszuholen. Auf dem Weg begegnete ich Amalthea. Sie saß am Hafen am schreiben. Als ich sie Fragen wollte, ob sie etwas für mich schreiben würde, für Bezahlung versteht sich, zückte sie verstört einen Dolch und hielt ihn mir entgegen. Na ja, was soll schon ein Dolch anrichten gegen meine Platte, und selbst wenn, was hatte ich zu verlieren. Mein Leben? Pah. Auf jeden fall konnten wir uns dann doch einigen. Sie reiste mit nach Ruwenien um meine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Denn ich hatte eine Idee. Nachdem wir in Osthafen angekommen waren, suchte ich den dortigen Odite Tempel auf. Nach einem Gespräch mit dem Priester dort, wurde ich an den Hohepriester der Odite in der Hauptstadt verwiesen. Dort steht der Haupttempel der Odite. Mit dem Empfehlungsschreiben in der Hand, sollte ich beim Hohepriester auch eine Audienz bekommen. Dort angekommen, kamen wir ins Gespräch. Ich schilderte dem Hohepriester Nikolaus mein Problem. Wir kamen zu dem Schluss, mein Gedächtnis zu löschen und mir eine neue, Oditegefällige Vergangenheit zu geben, da er Arikav nicht entfernen konnte und so der Schild massiv gestärkt werden würde. Ich diktierte Amalthea noch letzte Zeilen vor dem Ritual, und gab ihr den Auftrag, diese meinen Freunden zu überbringen. Dann geschah es. Ich wurde zu Connor von Senkbeil, Ritter, Paladin der Odite. Auch meine Opfer an Kor ließen sie nachwachsen. Nun hatte ich keine Ahnung mehr von meinen Freunden, ich ward ein neuer, ein anderer. Mein Ziel war es, Verbündete zu finden im Kampf gegen Arikav. So trieb es mich dann in die Länder Altragerias.

Entschlossenheit Geblendet von der eingetrichterten Identität besuchte ich dann Schließlich Talosia. Dort rannte auch sofort Trudi, die die ich schützen wollte hierdurch, auf mich zu und umarmte mich. Ich wusste doch nicht wer sie war. Nun, nach einigen Konfrontationen mit meiner Vergangenheit durch Trudi kamen dann Dinge zum Vorschein. Die Erinnerungen zweier Menschen vereinten sich in mir. Paranoia, Wahn, Verlust meines Selbst? Ich kann dieses Gefühl nicht mehr beschreiben. Doch es war Furchtbar. Nachdem meine Gedanken weitestgehend geordnet waren, kam wieder Klarheit in mir zum Vorschein und damit leider auch jene, die ich Bannen wollte; auf die falsche Art, Arikav. Doch diesmal nicht, dacht ich mir. Ich stellte mich ihr. Alleine, doch nicht verlassen. Freunde waren bei mir. Gute Freunde, sie standen mir bei meinem Versuch bei. Ich habe Arikav gefordert. Ihr nicht nachgegeben und mein leben wieder in die richtige Bahn geworfen. Kor. War all das eine Prüfung? Nun, sei es so oder nicht. Noch einmal würde ich nicht versagen. Meine Freunde beschützen, das war es, was mich dann angeleitet hat das ganze zu beenden. Ich habe mein Leben Kor verschrieben. Nun endgültig. Und Kor akzeptierte und nahm an. Das musste Arikav dann auch merken. Nun, schlussendlich befand ich mich dort wo Arikav mich einst entrissen hat, in Kor’s Hallen. Doch ich stand allein mit ihm. Er sah mich an. „Nhaa, Da stehst du nun, Krieger. Blut hast du vergossen. Jaa, viel Blut. Du bist Teil meines Heeres. Aber, noch ist nicht die Zeit, dass du in diesem hier dienst. Noch habe ich was anderes für dich vorgesehen. Du gefällst mir. Und meinem Vater scheinbar auch. Nhaa, Ich werde dich zurückschicken. Ehre, jaa, Blut. Vergieße es. In meinem Namen. Und folge meinem Weg.“ Danach vernahm ich nur noch ein grollendes lachen und fand mich wieder in meinem Körper. Um mich herum meine Freunde. Trudi, so wie sie da saß, tat sie es schon einmal. Ich war Tot. Doch ich bin wiedergekehrt. In Kor’s Namen. Und diesem schwor ich bis in meinen endgültigen Tot zu ehren. An diesem Abend feierten wir, und ich kehrte mit meinen Freunden zurück in den Turm der gläsernen Klinge, wo ich von meinen Freunden, meiner Familie mit offenen Armen empfangen wurde. Nachdem ich mich in Balamar wieder eingelebt hatte, ging es los, gen Mitrasperas. Mythodea erwartete uns. Nach Wochenlangen Strapazen dort, zog es uns dann wieder in die Heimat. Wieder in der Heimat angekommen habe ich auf eine Anfrage hin die Erlaubnis bekommen, einen Schrein des Kor in Balamar zu errichten. Dies Tat ich dann auch sehr schnell. Außerhalb von Anur’thal weihte ich mit der Hilfe einiger Freunde den Grund und Boden für Kor’s Stätte.

(...to be continued)

Besonderheiten

Allgemein und durch Cons

- Affinität zu Naturmagie

- Gynn hat Kontrolle über Connors Leben (per Wort/Befehl (freiwillig gesprochen von ihr) Schlaf oder Tod)

- Erleidet Gynns Qualen Seelisch

- Wird von "Steinchen" begleitet (Wesen einer anderen Dimension, welches Steine und Metalle frisst; man sieht nur Steinchens Schatten; nicht materiell, möchte einen Diamanten probieren)

- Ist ein "Spiel" mit Bereth eingegangen

- Blutsbruderschaft mit Miariel Berhan, Gynn, Iberian Kellronn und Grombald Burison


Vor und Nachteile durch Weihe des Kor

  • Vorteile

- kann bis Reg. 4 erlernen. (+10 EP zum K)

- kann KS bis 5 erlernen. (je + 10 EP zum K)

- Zugang zu Seelenschutz (Kor ist eingafahren und schirmt Geist ab)


  • Nachteile

- Immun gegen jegliche Heilzauber/Kräfte (nur Profan; Heiltränke beschleunigen reg um hälfte) (Wunden können auf den Geweihten übertragen werden, nur nicht vom Geweihten weg.)

- Berserker nicht erlernbar

- Wenn er kämpft, muss Blut fließen (zur not das eigene)

Outtime

Daniel

Andere Charaktere

Leonard von Sturmfels